Ausstellungsübersicht Münchner Museen 2021

Au Rendez-vous Des Amis

Endlich! Ein Rendevouz mit den Alten Meistern und den jungen Wilden und vielen weiteren internationalen Künstlerinnen und Künstlern ist wieder möglich. Die Museen im Kunstareal München und weitere bedeutende Kunst- und Kulturinstitutionen der Stadt haben ab sofort wieder für Sie geöffnet. Diese Ausstellungen machen richtig Lust auf einen Besuch:

Wiedersehen mit den Alten Meistern

 

Jan Brueghel der Ältere (1568-1625). Der Neuburger Jahreszeiten-Zyklus zu Gast in der Alten Pinakothek, Alte Pinakothek, bis 31. Juli

Zu den größten Schätzen der Alten Pinakothek zählen die Gemälde von Jan Brueghel d. Ä. Mit Hauptwerken wie dem „Großen Fischmarkt“, dem „Seehafen mit der Predigt Christi“ und der in Zusammenarbeit mit Peter Paul Rubens entstandenen „Madonna im Blumenkranz“ handelt es sich zugleich um den weltweit umfassendsten Bestand. Wichtige Gemälde sind auch in der Staatsgalerie in Neuburg an der Donau zu sehen. Während einer Baumaßnahme werden die dortigen Brueghel-Bestände nun in einer exquisiten Auswahl in der Alten Pinakothek präsentiert. Höhepunkt ist die in Zusammenarbeit mit Hendrik van Balen entstandene Folge der „Vier Jahreszeiten“. Mit unzähligen Details, die zur eingehenden Betrachtung einladen, wird der Ablauf des Jahres veranschaulicht.

 

Bertel Thorvaldsen – Bildhauer Ludwigs I., Glyptothek, bis 25. Juli 2021

Die bayerische Herrscherfamilie der Wittelsbacher zeigte sich gerade auch zeitgenössischer Kunst gegenüber stets aufgeschlossen. So war König Ludwig I. ein großer Bewunderer und Förderer des Bildhauers Bertel Thorvaldsen, der Mitte des 19. Jahrhunderts so etwas wie ein Popstar war. Die Ausstellung „Bertel Thorvaldsen – Bildhauer Ludwigs I.“ zeigt Werke des Künstlers und geht dessen Beziehung zum König nach. Sie ist bis zum 25. Juli in der Glyptothek am Königsplatz zu sehen.

Kunst und Kapitalverbrechen. Veit Stoß, Tilman Riemenschneider und der Münnerstädter Altar, Bayerisches Nationalmuseum, bis 1. August 2021

Auch das Bayerische Nationalmuseum geht auf die Sammelleidenschaft der Wittelsbacher zurück. Zu bewundern sind dort Schätze aus den Epochen von der Spätantike über das Mittelalter, die Renaissance, den Barock und das 19. Jahrhundert bis zum Jugendstil. Die Ausstellung „Kunst und Kapitalverbrechen. Veit Stoß, Tilman Riemenschneider und der Münnerstädter Altar“ rückt dort die Zeit um 1500 ins Bild. Veit Stoß, einer der bedeutendsten Meister der süddeutschen Spätgotik, geriet in diesen Jahren mit dem Gesetz in Konflikt und schuf quasi auf der Flucht seine farbenprächtigen Gemälde für den Riemenschneider-Altar in Münnerstadt.

 

Starke Frauen, starke Kunst

 

Unter freiem Himmel. Unterwegs mit Wassily Kandinsky und Gabriele Münter, Lenbachhaus, bis 30. Januar 2022

Das Lenbachhaus, nur wenige Gehminuten von den Pinakotheken entfernt im Kunstareal gelegen, zeigt mit der Ausstellung Unter freiem Himmel. Unterwegs mit Wassily Kandinsky und Gabriele Münter Werke des bekanntesten Paares des Blauen Reiters. Unter freiem Himmel und mit leichtem Gepäck waren die beiden jahrelang unterwegs, wie wild auf der Suche nach dem richtigen Ausdruck für ihre Malerei. Ab 1902 entdeckten sie zunächst das Münchner Umland mit dem Fahrrad für sich. Später steuerten sie auch internationale Reiseziele an. Ihre künstlerische Neugier und die Tatsache, dass sie ihre gesellschaftlich nicht akzeptierte Beziehung unterwegs frei leben konnten, führte sie weiter nach Holland, Tunesien, an die italienische Riviera, nach Paris und zuletzt nach Südtirol.

Die Sonne um Mitternacht schauen, Lenbachhaus, bis 1. August 2021

Wie ging es nach dem Tod Münters Anfang der 1960er-Jahre weiter mit der weiblichen Gegenwartskunst? Das Lenbachhaus zeigt dazu mit der Ausstellung „Die Sonne um Mitternacht schauen“ Werke von Künstlerinnen, die von 1958 bis heute entstanden sind. Die Gemälde, Fotografien, Installationen, Videos und Performances spiegeln die Auseinandersetzung mit Fragen von Gleichberechtigung und das Verhältnis der Geschlechter zueinander. Sie beschäftigen sich aber auch, nicht selten auf radikale Weise, mit den Themen Sexualität und weibliche Identität. Das früheste Werk stammt von der 1919 geborenen und 2014 verstorbenen österreichischen Malerin Maria Lassnig.

 

Alexandra Bircken: A–Z, Museum Brandhorst, 28.07.21 – 16.01.22

Alexandra Birckens Kunst basiert auf den Prinzipien des Trennens und Verbindens unserer Welt des Innen und Außen. Das Museum Brandhorst widmet der international bedeutenden deutschen Bildhauerin ihre bislang umfangreichste Werkschau. Wie stehen wir der uns unmittelbar umgebenden Umwelt gegenüber? Schützen wir uns oder setzen wir uns ihr widerstandslos aus? Sind wir verletzlich oder gerüstet und unangreifbar? Und wie konstituiert sich unser Körper in einer technoiden Zeit, in der er selbst ein archaisches Überbleibsel zu sein scheint?

Phyllida Barlow. frontier, Haus der Kunst, 10.03. – 25.07.2021

Mit der Schau „Phyllida Barlow. Frontier eröffnet das Haus der Kunst eine Reihe von Ausstellungen im repräsentativen Ostflügel des Hauses, die zeitgenössischen weiblichen Stimmen gewidmet sind. Mit ca. 100 Werken – darunter monumentalen Skulpturen aus wegweisenden Ausstellungen der letzten zwei Jahrzehnte sowie einer reichen Auswahl an Zeichnungen – ist dies die bislang größte Überblickschau in der Karriere der englischen Künstlerin Phyllida Barlow (*1944). Bekannt ist sie für ihre imposanten und zugleich scheinbar labilen Installationen aus leuchtend bemalten Industrie- und Alltagsmaterialien.

 

München – Mekka von Design, zeitgenössischer Kunst und Theater

 

Au Rendez-Vous Des Amis. Klassische Moderne im Dialog mit Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz,  Pinakothek der Moderne, bis 16. Januar 2022

Auf eine besondere Zeitreise durch die Kunst des 20. Jahrhunderts entführt eine Kooperationsausstellung der Sammlung Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne mit der Sammlung Goetz. Die Ausstellung „Au Rendez-Vous Des Amis“ schafft einen Dialog zwischen Werken der klassischen Moderne, wie zum Beispiel von Pablo Picasso, Franz Marc, Emil Nolde, Oscar Schlemmer und Francis Bacon, mit den Werken zeitgenössischer Künstler*innen aus der Sammlung Goetz. Man erfährt dabei, auf welch vielschichtige Art die Gegenwartskunst von älteren Künstlergenerationen inspiriert wurde.

Anish Kapoor – Howl, Pinakothek der Moderne, bis 15. August 2021

Die Rotunde im Eingangsbereich der Pinakothek der Moderne wird von einer gewaltigen auberginefarbenen Kugel dominiert. An ihr gibt es kein Vorbei: Mit ihren raumfüllenden Maßen von 14 auf 22 Metern reicht sie von der Lichtkuppel des Museums über die Galerien bis weit hinab ins Foyer. Speziell für das Entrée der Pinakothek entworfen hat die Skulptur einer der weltweit bedeutendsten Bildhauer: Anish Kapoor, oder besser gesagt Sir Anish Kapoor, denn der in London lebende Künstler indischer Abstammung wurde für seine Verdienste für die Bildenden Künste 2013 zum Ritter geschlagen. Der Name des Kunstwerks „Howl“ (Geheul) ist eine Anlehnung an das berühmte Gedicht des Schriftstellers Allen Ginsberg, ein Klagelied der Beat Generation.

 

Erwin Olaf. Unheimlich schön, Kunsthalle München, 14. 05. – 26. 09.2021

Der Fotograf Erwin Olaf (*1959) ist in den Niederlanden ein gefeierter Künstler. Die Retrospektive in der Kunsthalle mit Fotografien, Videos, Skulpturen und Multimediainstallationen aus 40 Jahren seines künstlerischen Schaffens ist eine Premiere in Deutschland. Olaf ist ein Meister der inszenierten Fotografie, der gerne mit Bühnen- und Maskenbildner*innen zusammenarbeitet. Schon früh nahmen auch Maler, vornehmlich des 19. Jahrhunderts, wie Caspar David Friedrich, Arnold Böcklin oder der Münchner Malerfürst Franz von Lenbach Einfluss auf seine Aufnahmen. Hinter einer aus Film- und Werbeindustrie entlehnten Ästhetik werden gesellschaftskritische Fragen nach Selbstbestimmung, Gleichberechtigung oder Demokratie verhandelt.

 

Maarten Baas – New Time, Die Neue Sammlung – The Design Museum, 11.06. – 03.10.2021

Ebenfalls aus den Niederlanden kommt der dort tonangebende Designer Maarten Baas (*1978). Die Neue Sammlung zeigt die erste umfassende Ausstellung von Baas in Deutschland. Ein Schwerpunkt ist dabei das Thema Uhren. Baas nähert sich diesem und anderen Themen mal theatralisch und verspielt, mal rebellisch oder intellektuell. Viele Bereiche fließen in seine Arbeiten mit ein: konzeptionelles Design, Installation, Produktdesign, der öffentliche Raum, Innenarchitektur und Theater und Performance.

Lee Mingwei:  禮 Li, Geschenke und Rituale, Museum Villa Stuck, 27.5. – 12.9.2021

Das Museum Villa Stuck präsentiert zum ersten Mal in München die Arbeiten des in Taiwan geborenen Künstlers Lee Mingwei (*1964), der in Paris und New York lebt und arbeitet. Zu sehen sind seine Installationen und Performances der letzten 30 Jahre, mit denen der Künstler Rituale des Schenkens in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stellt – zentral ist dabei die aktive Einbindung des Publikums. Lee Mingwei stellt die Kunst selbst als Geschenk dar. Die Darbietung von Liedern, Gesprächen und kontemplativen Momenten regt die Besucher*innen zur Mitwirkung an. Nicht zuletzt eröffnet Lees künstlerische Praxis damit Möglichkeiten einer Verarbeitung der sozialen Folgen der Pandemie.

 

Intervention. Intermezzo Murano. Moderne trifft Barock, Bayerisches Nationalmuseum, 08.04.21 – 09. 01.22

Ergebnis einer spannenden Kooperation des Bayerischen Nationalmuseums mit der Neuen Sammlung – The Design Museum ist die Ausstellung „Intervention. Intermezzo Murano. Moderne trifft Barock“. Murano gilt als Inbegriff der italienischen Glaskunst. Ihre Tradition reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als Venedig seine schon damals weltberühmte Glasherstellung auf die benachbarte Insel verlagerte. Nach einer wechselvollen Geschichte erlebte das Glas aus Murano im 20. Jahrhundert eine neue Hochphase. Manufakturen wie Archimede Seguso, Barovier & Toso oder Venini leisteten hier bahnbrechende Arbeit. In der Sammlung barocker Glaskunst des Bayerischen Nationalmuseums werden erstmals rund 30 hochkarätige Werke aus Murano der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts präsentiert, die aus dem Bestand der Neuen Sammlung – The Design Museum stammen.

MUC/Schmuck. Perspektiven auf eine Münchner Privatsammlung, Münchner Stadtmuseum, bis 26. September 2021

Die Goldschmiedekunst spielt in München seit Ende des 19. Jahrhunderts eine zunehmend bedeutende Rolle. Bis heute leben und arbeiten hier überdurchschnittlich viele Goldschmiede und Schmuckkünstler. Das Münchner Stadtmuseum nimmt den Erwerb einer Sammlung Münchner Schmuck, deren zeitlicher Schwerpunkt von den 1880er-Jahren bis in die 1930er-Jahre reicht, zum Anlass, gemeinsam mit den Studierenden der Akademie der Bildenden Künste und ihrer Professorin Karen Pontoppidan eine Ausstellung zu konzipieren. Sie informiert über die historischen Arbeiten und ihren Hintergrund, und stellt darüber hinaus auch Studium, Herangehensweisen und Werke angehender Schmuckkünstler von heute vor.

 

Regietheater. Eine deutsch-österreichische Geschichte, Deutsches Theatermuseum, bis 1. August 2021

In den Golden Twenties beginnt der Siegeszug des Regietheaters. Dramen werden nicht länger nur auswendig gelernt und „vom Blatt gespielt“, sondern erfahren durch ihre Inszenierung eine eigene Interpretation. Die Ausstellung im Deutschen Theatermuseum (von dem die Schauspielerin Sunnyi Melles sagt, dass es genauso wichtig sei, wie das Internet) befasst sich mit den Protagonisten dieser modernen Auffassung von Theater. Regisseure wie Otto Brahm, Max Reinhardt, Fritz Kortner und Gustav Gründgens, bis hin zu den Zeitgenossen Peter Zadek, Peter Stein und Claus Peymann werden immer wieder mit dem Vorwurf mangelnder Werktreue konfrontiert. Als zu respektlos und selbstherrlich empfinden manche Theatergänger noch heute den Umgang mit den dramatischen Vorlagen. Illustriert wird dieses Kapitel der  Theatergeschichte mit Hilfe von Bühnenbildentwürfen aus Theatern in Köln, Wien, Berlin, Salzburg, Saarbrücken und München.

Gruppenausstellungen

 

Sweat, Haus der Kunst, 11.06.21 – 09.01.22

Der menschliche Körper produziert Schweiß bei so unterschiedlichen emotionalen Zuständen wie Widerstand, Angst, Anziehung und Abstoßung, Freude, sexueller Erregung und Exzess. Die Ausstellung „Sweat“ erzählt – ausgehend von bewegten Körpern – von lustvoller Selbstermächtigung und Geschichten des Widerstands. Die hier versammelten 30 künstlerischen Stimmen sind an unterschiedlichen Orten, zu unterschiedlichen Zeiten und angesichts verschiedener Bedingungen des sozialen Druckes entstanden. Die jeweiligen Erfahrungen der Ausgrenzung und Unterdrückung – in Bezug auf Kultur, Geschlecht, Herkunft, soziale Schicht oder Sexualität – werden dabei nicht gegeneinander aufgewogen oder abgegrenzt. Ziel der Ausstellung „Sweat“ ist es vielmehr, die Aufmerksamkeit auf die Komplexität verschiedener Realitäten zu lenken und sinnliche Zugänge zu aktuellen gesellschaftlichen Diskursen zu schaffen.

 

German Pop – Thomas Bayrle, K.H. Hödicke, Jörg Immendorff, Sigmar Polke, Gerhard Richter, Museum Brandhorst, bis 30. April 2022

Parallel zu Andy Warhol und der amerikanischen Pop-Art reagierten auch in Deutschland viele Künstlerinnen und Künstler auf die neue Konsumkultur der 1960er-Jahre. Für die Sammlung des Museums Brandhorst wurden in den vergangenen Jahrzehnten herausragende Werke des sogenannten „German Pop“ erworben. Jüngste Beispiele sind Jörg Immendorffs „Teine Tunst mache“, Thomas Bayrles „Vasarely“ (beide 1965) und sechs frühe Gemälde von K.H. Hödicke. Die im Erdgeschoss gezeigten Werke setzen sich mit dem konservativen Kunstverständnis im Nachkriegsdeutschland auseinander.

Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum

 

Ende der Zeitzeugenschaft?, NS-Dokumentationszentrum München, 24.06. – 14.11.2021

Die Schau „Ende der Zeitzeugenschaft?“ wurde vom Jüdischen Museum Hohenems, der Gedenkstätte Flossenbürg und der Stiftung EVZ entwickelt. Für den Ausstellungsort München ist sie vom NS-Dokumentationszentrum München inhaltlich adaptiert und um regionale Zeitzeugnisse erweitert worden. Die Zeitzeugenschaft des Holocaust geht ihrem Ende entgegen. Nur noch wenige Überlebende der NS-Herrschaft können aus eigener Erfahrung sprechen – oder von jenen Menschen berichten, die im Holocaust ermordet wurden. Was bleibt, sind literarische Zeugnisse und unzählige Videointerviews der Überlebenden – sowie die Frage danach, wie wir in Zukunft mit dieser Erbschaft umgehen wollen. Die Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ hinterfragt die „Gemachtheit“ der Zeitzeugeninterviews und ihre gesellschaftliche Rolle seit 1945.

 

Ausstellungen im Deutschen Museum

 

Science Summer, Deutsches Museum, ab 22. Mai 2021

In diesem Jahr gibt es im Deutschen Museum auf der Museumsinsel wieder den „Science Summer“: Bis Ende September finden täglich ab 12 Uhr Vorträge, Science Shows, Konzerte, Workshops und vieles mehr unter freiem Himmel statt. Bei der spektakulären Stickstoff-Vorführung, bei spannenden Geschichten aus der Schifffahrt, aus der Luftfahrt oder der Altamira-Höhle oder bei einem der zahlreichen Mitmachprogramme können Besucherinnen und Besucher im Museumshof „Wissen erleben“ – wie es das Motto des Hauses verspricht.

Mobile Kinderwelten, Verkehrszentrum des Deutschen Museums, bis Anfang 2022

„Schau mal, so eins hatte ich auch!“ Solche Ausrufe sind gerade häufiger im Verkehrszentrum zu hören. Beim Anblick von Bonanzarad, Kettcar oder Seifenkiste fühlen sich viele Große um Jahrzehnte zurückversetzt. Und nicht nur die Kleinen sichtbekommen spontan Lust, auf dem Steiff-Bären davon zu rollen oder die Sprungfedern unter die Schuhe zu schnallen. Die Sonderausstellung „Mobile Kinderwelten“ zeigt Spielmobile aus mehr als 150 Jahren. Etwa 80 teils skurrile und seltene Stücke wurden hier zusammengetragen, von der Zimmerrodelbahn bis zum Karussell-Feuerwehrauto.

 

HABITAT, Flugwerft Schleißheim, bis 11. Juli 2021

Mit Aufnahmen aus Multicopter, Hubschrauber und Flugzeug wirft der Münchner Fotograf und Kommunikationsdesigner Tom Hegen den Blick auf die (Erd-)Oberfläche und fordert damit zum Nachdenken über unseren Umgang mit der Umwelt heraus. Anhand von 30 großformatigen Luftbildern zeigt er in der Ausstellung in der Flugwerft Schleißheim, wie der Mensch seinen Lebensraum prägt. Was uns ernährt, was uns antreibt, was uns verbindet und was uns wertvoll sein sollte.

 

Ausführliche Informationen zu den Ausstellungen und zu den Münchner Museen mit Adressen und Öffnungszeiten finden Sie auch auf muenchen.de und auf museen-in-muenchen.de

 

Auch interessant: In München und im Alpenvorland verbinden sich Museen, Seen und Landschaft zu dem einzigartigen Entdeckungserlebnis der MuSeenLandschaft Expressionismus. Das Buchheim Museum in Bernried, das Franz Marc Museum in Kochel am See, das Schloßmuseum in Murnau, das Museum Penzberg – Sammlung Campendonk sowie das Lenbachhaus in München haben sich zu einer Ausstellungsreihe mit dem Titel Avantgarde in Farbe. Blauer Reiter, Brücke, Expressionismus zusammengeschlossen. Sie läuft von März bis November 2021.

 

 

Text: Karoline Graf; Fotos: Erwin Olaf, Bayerisches Nationalmuseum, Alexandra Bircken, Anish Kapoor, H. Koyupinar, Anpis Wang, Pierre Le Hors, Tom Hegen, Wiener Theatermuseum

Coronavirus

Auch die Landeshauptstadt München ist von den bundesweiten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus betroffen. Die gute Nachricht: Hotels und Beherbergungsbetriebe, Innen- und Außengastronomie und auch Ladengeschäfte sind wieder geöffnet. Alle weiteren wichtigen Informationen zum Coronavirus und Ihrem Aufenthalt in München finden Sie hier. In unserem Live-Ticker finden Sie außerdem tagesaktuelle Tipps und Hinweise.