Festival im Olympiapark bei Sonnenschein.

Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Hotels

Neu im Sommer 2022

München startet diesen Sommer durch, nicht nur beim Jubiläum der Olympischen Sommerspiele. Die Neuigkeiten bei Events, Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Hotels finden Sie hier.

50 Jahre Olympische Sommerspiele 1972 – Events

Die Olympischen Sommerspiele von 1972 haben einen entscheidenden Anteil daran, dass München heute in aller Welt als moderne und liebenswerte Kultur- und Sportmetropole bekannt ist. Zum 50. Jubiläum der Spiele holt München mit den European Championships vom 11. bis zum 21. August das größte Multisportevent seit 1972 in die Stadt. 4700 Athlet*innen aus 36 Nationen werden in den neun Sportarten Leichtathletik, Kanu-Rennsport, Rudern, Turnen, Radsport, Triathlon und Tischtennis gegeneinander antreten.

Begleitet werden die European Championships vom elftägigen The Roofs Festival. Headliner wie Ry X, Gayle und die Beatsteaks rocken dann kostenlos im Olympiapark.

Ausstellungshighlights zum Jubiläum sind z.B.:

  • „Olympia 72 in Bildern“ in der Bayerischen Staatsbibliothek (bis 4. September 2022)
  • „München 72. Mode, Menschen und Musik“ im Stadtmuseum zeigt viele Olympia-Erinnerungsstücke von Zeitzeugen (29. Juli bis 8. Januar 2023)
  • „Die Olympiastadt München. Rückblick und Ausblick“ in der Pinakothek der Moderne beschäftigt sich mit dem Design der Olympischen Sommerspiele (7. Juli bis 8. Januar 2023)
  • Zwölf Monate – Zwölf Namen“ – Dezentrales Erinnerungsprojekt, bei dem jeden Monat mit einer Kunstinstallation einem der Attentatsopfer gedacht wird (ganzjährig)

Eine Programmübersicht zum 50. Jubiläum der Olympischen Spiele in München 1972 finden Sie hier: Programmübersicht

Was man in München auf den Spuren der Spiele von 1972 entdecken kann

Auch 50 Jahre nach den Olympischen Spielen von 1972 gibt es im Olympiapark noch richtig viel zu erleben: großartige Architektur, Gastronomie, Veranstaltungen und ein riesiges Sport- und Freizeitangebot. Auch an anderen Orten in München lässt sich dem „Spirit of 1972" nachspüren. Wir haben 10 Tipps zusammengestellt.

 

Stadtwandern mit Start im Olympiapark

Wer die Stadt langsam entdecken und dennoch viele Sehenswürdigkeiten sehen will, dem sei das Stadtwandern empfohlen. Die rund 21 Kilometer lange Nord-Süd-Passage ist eine Wanderung für jede Jahreszeit voller Natur und Kultur. Sie beginnt bei der BMW-Welt gleich beim Olympiazentrum und führt bis zum Hinterbrühler See. Sie zeigt vor allem eines: München ist grün.

Dazwischen: prächtige Boulevards, weltbekannte Museen und viel Architektur und Geschichte. Für alle, die an einem Tag nicht so weit laufen oder sich etwas mehr Zeit lassen möchten, kann man die Wanderung in drei Etappen teilen oder einzelne Etappen mit dem Leihrad oder dem MVV zurücklegen. Mit der Touren-App komoot kann man sich bequem auf der Wanderung begleiten lassen. München Tourismus bietet auch regelmäßig von einem Guide geführte Stadtwander-Touren an.

 

Yoga auf dem SUP im Olympiasee

Dem Körper was Gutes tun vor einmaliger Kulisse, das geht beim SUP-Yoga auf dem Olympiasee. Für Neulinge empfiehlt sich erst einmal der Anfängerkurs – wer bereits versiert ist, kann sich direkt ans Yoga-Workout wagen. 34 Euro beinhalten den SUP-Verleih, ein Warm-up, die Kurseinheit sowie den Cool Down auf dem Wasser. Findet nur bei schönem Wetter statt!

sayaq-adventures-muenchen.com

 

Musiktour durch den Olympiapark

Olympia 1972 – dieses prägende Großereignis liegt bereits 50 Jahre zurück. Rockmuseumsdirektor Herbert Hauke und die Stadtentdecker von MucTours lassen bei einer geführten Tour auf E-Bikes den Spirit von damals wieder aufleben. Sie zeigen insbesondere, wie viel Musikgeschichte im Olympiapark geschrieben wurde: vom ersten regulären Rockkonzert Anfang 1973 mit Deep Purple bis zum Superbloom-Festival im September 2022.

Guide Herbi Hauke hat dabei einige gute Anekdoten im Gepäck: Zum Beispiel hätte sein Großvater fast den Olympiapark (damals Oberwiesenfeld) gekauft, hatte aber das Geld dann doch in zwei amerikanische Autos investiert. Oder wie Herbi Hauke selbst Freddie Mercury beim ersten Konzert in München die Hand schüttelte ohne zu wissen, wer das überhaupt ist. Mehr auch in unserem Podcast mit Herbi Hauke.

muctours.de

 

Auf den Spuren von Freddie Mercury und Queen

Freddie Mercury lebte sechs Jahre in München und hat hier zum Beispiel in der früheren Diskothek Mrs. Henderson (heute Paradiso) seinen 39. Geburtstag gefeiert. Dabei entstand sein legendäres Geburtstagsvideo „Living on my own“. Es ist mit über 100 Mio. Views einer der meistgesehenen Musikvideo-Clips überhaupt. In den Musicland Studios im Arabella Park nahm Queen mehrere Alben auf und im nahegelegenen Hilton Munich Park Hotel übernachtete die Band regelmäßig.

Freddie soll hier in der Badewanne der Präsidentensuite „Crazy Little Thing called love“ geschrieben haben. MucTours bietet eine dreistündige Freddie Mercury-Walking Tour an.

Mehr zum Thema: Interview mit Peter Ambacher

 

Das neue Deutsche Museum mit 19 neuen Dauerausstellungen

Am 8. Juli wird der erste Teil des neuen Deutschen Museums, des weltweit größten Technik- und Wissenschaftsmuseums, für das Publikum eröffnet. Nach sieben Jahren intensiver Arbeit ist die erste Renovierungsphase abgeschlossen. Nun erfolgt der Zugang über das neue Eingangsgebäude an der Corneliusbrücke. Im Deutschen Museum sind jetzt 19 neue Dauerausstellungen auf 20.000 Quadratmetern zu sehen. Die Themenvielfalt reicht von Atomphysik bis Robotik.

Wie zeitgemäß die Ausstellungskonzepte sind, zeigt sich z.B. in der Ausstellung „Landwirtschaft und Ernährung“. Es werden nicht nur Objekte zur Schau gestellt, sondern der technische Fortschritt und seine Auswirkungen – positive wie negative – erläutert und erfahrbar. Mit zahlreichen Medienstationen und interaktiven Elementen, vom Lebensmittelregal über das Pflanzenkino und die Kuhbürste bis zum taktilen Traktormodell, werden die komplexen Zusammenhänge leichter begreifbar. Nachdem der erste Teil eröffnet ist beginnt die Sanierung der zweiten Gebäudehälfte. Die Modernisierung des Gebäudes soll dann 2028, zum 125. Jubiläum der Museumsgründung, abgeschlossen sein.

 

Eindrucksvolle Architektur und Geschichte im Sudetendeutschen Museum

In einem architektonisch eindrucksvollen Bau hat mitten in der Pandemiezeit das Sudetendeutsche Museum eröffnet. In dem weltweit einzigartigen Haus kann man auf fünf Etagen die Geschichte, Kultur und Wirtschaft der Sudetendeutschen entdecken. Auf jedem Stockwerk bietet das Haus, das das Münchner Architekturbüro pmp architekten entworfen hat, multimediale Einblicke in das Leben der Menschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus ihrer alten Heimat vertrieben worden waren.

Gäste sind immer wieder überrascht, wer alles mit Sudetendeutschen verbunden werden kann: vom Autobauer Ferdinand Porsche über Kabarettistin Luise Kinseher bis hin zu Kinderbuchautor Otfried Preußler. Sogar der Gartenzwerg ist eine sudetendeutsche Erfindung.

www.sudetendeutsches-museum.de

 

Künstlervilla mit Garten öffnet seine Pforten für eine neue ganzjährige Ausstellung

„Frei leben! Die Frauen der Bohème. 1890-1920“ heißt die neue Ausstellung der Monacensia im Hildebrandhaus (1. Juli 2022 bis 31. Juli 2023). Anhand von Fotos, Tagebüchern und Manuskripten werden die Lebensentwürfe und -umstände der Frauen beleuchtet, die für ihre Unabhängigkeit als Künstlerinnen und Schriftstellerinnen oftmals auch prekäre Verhältnisse in Kauf nahmen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Franziska zu Reventlow, Margarete Beutler und Emmy Hennings. Videobeiträge der Münchner Kammerspiele und aktuelle literarische Positionen fügen eine heutige Perspektive hinzu.

www.muenchner-stadtbibliothek.de

 

20 Jahre Pinakothek der Moderne

Die Pinakothek der Moderne vereint vier Weltklasse-Sammlungen unter einem Dach, darunter „Die Neue Sammlung“, die als das älteste Designmuseum der Welt gilt und in den Bereichen Industrial Design, angewandte Kunst und Graphic Design die weltweit größte Designsammlung aufweist.

Anlässlich des 20. Jubiläums der Pinakothek der Moderne präsentiert „Die Neue Sammlung“ Objekte aus den vergangenen 20 Jahren. Für jedes Jahr steht repräsentativ ein Objekt, das eine gesellschaftliche und designrelevante Entwicklung thematisiert. Es werden u.a. Objekte aus den Bereichen: VR, Robotik, 3D-Druck, Fairtrade, Upcycling, Social Design und Diversity gezeigt (bis 15. Januar 2023).

www.pinakothek-der-moderne.de

 

Vier neue Kulturbühnen in München

Groß ist in München die Freude über gleich vier neueröffnete Bühnen. Mit der Isarphilharmonie im Gasteig HP8, dem neuen Volkstheater im Schlachthofviertel, dem Theater schwere reiter im Kreativquartier und dem Hoftheater München im Stemmerhof darf man sich auf Theater, Tanz, Konzerte und Lesungen in ungewöhnlicher Umgebung freuen. Architektonisch überraschen die neuen Kulturtempel durch eine gelungene Mischung aus Lässigkeit und viel Feingefühl für die besondere Geschichte ihrer Orte.

 

Street Art in München – Kunstlabor 2 und Museum für Urban and Contemporary Art samt Bunker

Believe it or not: München war Vorreiter der deutschen Graffiti-Szene. In den Jahren 1985 bis 1988 boomte Graffiti in München so sehr, dass Szenegrößen aus der ganzen Welt herkamen, um wenigstens einmal in München gemalt zu haben. Heute gibt es in München zum Beispiel Deutschlands erstes Museum für Urban and Contemporary Art (MUCA) in einem ehemaligen Umspannwerk der Stadtwerke. Neu ist die Erweiterung des Museums in den Räumen eines ehemaligen Luftschutzbunkers aus dem Zweiten Weltkrieg.

Einmal im Monat kann man den Bunker und die Kunst darin bei einer Führung bewundern. Ebenfalls neu und spektakulär: das KUNSTLABOR 2. Knapp 10.000 Quadratmeter und sechs Etagen umfasst das Zwischennutzungsprojekt vom MUCA. Besonders spannend für Fans von Street- und Urban Art: Zwei der sechs Etagen wurden und werden von mehr als 100 Künstlern in ein begehbares Kunstwerk verwandelt. Mit dabei sind bekannte Namen wie Loomit oder Rapper Samy Deluxe, aber auch Newcomer wie Pepe (alias Jose Luis Villanueva Contreras).

www.kunstlabor.org

 

Gelbe Treppe in der Residenz

Nach vier Jahren aufwändiger Rekonstruktion ist Leo von Klenzes Meisterwerk aus gelbem Stuckmarmor wieder zugänglich. Die Gelbe Treppe zu beschreiten, gehört zu den Highlights bei einem Besuch der Wohn- und Repräsentationsräume der bayerischen Herrscher in der Residenz München. Die Residenz ist das größte Innenstadtschloss Deutschlands und heute als Museum zugänglich. Stilistisch ist der über Jahrhunderte gewachsene Palast der Wittelsbacher eine Mischung aus Renaissance, Barock, Rokoko und Klassizismus.

 

Zwei neue Aussichtspunkte für München

Der fast 100 Meter hohe Südturm des Münchner Liebfrauendoms (Frauenkirche) ist nach zehn Jahren wieder für Gäste geöffnet. Startpunkt der (nicht-barrierefreien) Turmbesteigung ist die Südkapelle des Doms. Aus 16 Fenstern kann man in der Turmkuppel in alle Richtungen schauen und besonders die Details des nicht besteigbaren Nordturms direkt aus der Nähe betrachten. Die Fenster können zwar nicht geöffnet werden, über kleine Stufen kann man jedoch direkt an die Scheiben treten. Acht Touchscreens in den Fensterhöhlen informieren ausführlich über die wichtigsten Gebäude in der Umgebung. Der Südturm ist montags bis sonntags von 10 (Sonn- und Feiertags 11.30 Uhr) bis 17 Uhr begehbar. Letzter Aufstieg ist jeweils um 16.30 Uhr.

Seit kurzem ist es auch möglich, den Turm des Neuen Rathauses am Marienplatz zu besuchen. In wenigen Augenblicken ist man (barrierefrei) mit dem Aufzug auf 85 Metern Höhe und sieht in jeder Himmelsrichtung ein anderes Highlight der Stadt: Hier kann man direkt ans Geländer treten, sich den Wind um die Nase wehen lassen und das Treiben auf dem Marienplatz von oben beobachten. Auffahrt täglich von 10 bis 20 Uhr. Tickets sind online und in der Tourist-Information im Rathaus erhältlich.

Führung durch das Neue Rathaus

Das Neue Rathaus am Marienplatz mit seinem berühmten Glockenspiel kennen München-Gäste meist nur von außen, nun hat man die Möglichkeit, bei den Rathausführungen einen Blick in die Innenräume des neugotischen Baus zu werfen. Neben den repräsentativen Räumen und dem Rathausbalkon, der Bühne der FC-Bayern-Meisterfeiern, wird der beeindruckende Lesesaal der Juristischen Bibliothek besichtigt, der schon mehrfach als Filmkulisse diente.

 

Drei neue interaktive Touren im Kunstareal

ArtSchnitzel bietet drei neue interaktive Touren an. Dabei kann man sich bei der Kreativtour, der Spontantour und der Familientour mit Hilfe der ArtSchnitzel App interaktiv durch das Kunstareal in München navigieren.

Man wird dabei selbst zum Teil der Story, erkunden das Gelände und löst kreative Aufgaben. Die ArtSchnitzel-Touren sind eine Mischung aus kreativem Escape-Room und dramaturgischer Schnitzeljagd rund um das Thema Kunst, bei der Spaß und Kreativität im Vordergrund stehen, und am Schluss sogar originale Kunst gewonnen werden kann.

 

Stadtführung 2.0: Virtuelle Stadtführungen mit TimeRide GO!

Dank mobiler VR-Brillen kann man während der 90-minutigen TimeRide Go!-Führungen ab sofort an Ort und Stelle in virtuelle Szenerien aus über 850 Jahren Münchner Stadtgeschichte eintauchen – und sie so unmittelbar mit dem heutigen Stadtbild vergleichen.

Die emotionale Reise geht von der Gründung der Stadt über die prächtige Zeit des Barock und zu Münchens wohl bekanntestem König Ludwig II. Aber auch die dunklen Zeiten werden nicht ausgelassen: Man taucht sowohl in das politisch zerrissene München der 1920er-Jahre als auch in die kriegszerstörte Stadt von 1945 ein. Der emotionale Höhepunkt: „live“ bei der legendären Weltmeisterschaft von 1974 im Olympiastadion dabei sein!

 

Green Fashion Tours

München ist ein Hotspot in Sachen nachhaltiger Mode. Mit den Green Fashion Tours kann man das ganze Jahr über hinter die Kulissen der nachhaltigen Modeszene Münchens blicken und mit Designer*innen und Ladeninhaber*innen persönlich sprechen.

Drei bis vier Geschäfte und Ateliers stehen pro Tour auf dem Programm. Green Fashion Tours hat in München mehr als 20 „sustainable fashion hotspots“ auf der Green Fashion Tours Map vermerkt. Personalisierte Touren und Workshops zu Themen wie Upcycling sind auf Anfrage möglich.

www.greenfashiontours.com

 

Werksviertel: Zukunft, Lebensfreude, Kreativität

Das Werksviertel will ein Stadtviertel der Zukunft schaffen. Insgesamt 40 Hektar umfasst das Areal. Besonders viel zu erleben gibt es im Werksviertel-Mitte, das rund zehn Hektar groß ist und Gäste mit einer aufgetürmten Pop-up-City aus umgestalteten Schiffscontainern empfängt. Früher wurden auf dem Industriegelände am Ostbahnhof Kartoffeln zu Knödeln und Püree verarbeitet.

Seine besondere Aura verdankt das neue Stadtquartier dem Umstand, dass zahlreiche ehemalige Industriegebäude der Pfanni-Werke nicht etwa abgerissen, sondern saniert und einer neuen Nutzung zugeführt wurden. Und so finden sich in den ehemaligen Produktionsstraßen des WERK3 heute Loftbüros, Künstlerateliers, Bars und Clubs, sowie Restaurants und Geschäfte. Nur ein paar Meter weiter im WERK4 wurden die 30 Meter hohen Silos, in denen früher Kartoffelflocken lagerten, in eine Kletter- und Boulderhalle umfunktioniert.

Und weil die Silos so stabil sind, wurde zusätzlich das mit 86 Metern höchste Hotel der Stadt auf ihnen errichtet. Die ehemalige Pfanni-Mitarbeiterkantine wird im Werksviertel-Mitte als Live-Bühne mit Gastronomie genutzt. Aus einem einstigen Kartoffellager ist ein Theater entstanden. Und das WERK1 hat sich in eines der innovativsten Gründerzentren Deutschlands verwandelt.

Doch nicht nur die alten umfunktionierten Gebäude können überzeugen. Bereichert wird das Werksviertel-Mitte auch durch spektakuläre Neubauten wie das WERK12, das 2021 vom Deutschen Architekturmuseum zum „Besten Gebäude Deutschlands“ gekürt wurde. All das zusammen ergibt eine ganz besondere Mischung. Den Überblick über das Viertel und bis zu den Alpen ermöglicht das Umadum-Riesenrad. Regelmäßige Führungen geben einen Einblick ins Viertel.

www.umadum.info

 

Neue Restaurants und Kulinariktipps

Blaue Libelle – einmal ans Mittelmeer bitte

Die neueröffnete Weinbar mit mediterranem Flair im Glockenbachviertel macht Fans von Design, Wein und guter Küche glücklich. Bei der Weinauswahl liegt der Fokus auf natürlich gekelterten, naturbelassenen und biodynamisch erzeugten Tropfen.

Auf der Karte stehen mediterran angehauchte Gerichte wie Meeres-Fritto: Calamari, Gambas und drei Dips oder Blumenkohl mit Rucola, Zitrone und Chilli Mayo. Am Wochenende legen abends DJs auf und machen die Weinbar zum Lounge Club.

www.blauelibelle.de

 

Schwammerl und Sashimi – bayerische-japanische Fusion im Ciao Chang

„Kind of Izakaya“ lautet der Untertitel des Restaurants Ciao Chang – gemeint ist damit die japanische Kultur der Izakayas, in denen abwechselnd getrunken wird und man Gerichte in Tapas-Größe mit anderen teilt. Bayerisch bezieht sich im Ciao Chang in erster Linie auf die Regionalität aller Zutaten: Tofu kommt zum Beipiel aus Erding, Fisch von der Aumühle im Isartal und sogar die Misopaste hat nur eine kleine Reise hinter sich. Sie stammt aus dem Schwarzwald.

Was das konkret für die Speisekarte bedeutet? Saibling-Sashimi auf Radieserl und Apfelscheiben in Honig-Senfcreme und Ponzu-Soße, Blumenkohl-Karaage mit Trüffelmayonnaise sowie bunten Nori-Karotten in Schmand-Creme und Rote-Beete-Carpaccio mit Edamame, Orange und Zitronengras.

www.ciaochang.com

 

Junges Konzept und Wirtsquartett für alteingesessenes Wirtshaus

Aus dem Paulaner im Tal ist nun „Herrschaftszeiten – Das Paulaner im Tal" geworden. Das junge Wirtsteam besteht aus Nadja van Mark, Constantin Mede, Mitja Lafere und Sebastian Erlenmaier. Alle haben bereits Erfahrung in der Münchner Gastronomie gesammelt.

Wirtshausklassiker gibt es nach wie vor, aber vielfach in neuen Variationen wie 57 Grad-Ochsen-Zwiebelrostbraten in der Surf & Turf-Version oder die Bayrisch Creme Cheesecake. Küchenchef Rob Valls ist gebürtiger Amerikaner und hat bisher in der gehobenen Hotellerie gearbeitet.

www.herrschaftszeiten-muenchen.de

 

Green Beetle – vegan-vegetarisch auf höchstem Niveau

Ein neues stylishes Restaurant in Laufweite zum Käfer-Stammhaus in Bogenhausen: Im Green Beetle wird vegetarisch und vegan gekocht – in überraschenden Kombinationen. Das Restaurant ist mit einem Grünen Stern ausgezeichnet. Felix Adebahr, der hier die Küche verantwortet, hat in mehreren Münchner Sternehäusern gekocht, im Tantris und im Esszimmer.

Das Lokal ist angenehm unaufdringlich und nachhaltig gestylt. Der Parkettboden, 40 Jahre alt, wurde aus einer alten Turnhalle recycelt, die Leuchten bestehen aus Tabak-, Hanf- und Weinabfällen, und an den Wänden hängen, passend zum Namen, 63 Porzellankäfer.

www.feinkost-kaefer.de

 

Neueröffnung des Tantris

Das berühmte Gourmetrestaurant Tantris hat im Oktober 2021 mit neuem Konzept eröffnet und heißt nun Tantris Maison Culinaire. Dazu gehören das Zwei-Sterne-Menü-Restaurant Tantris, das À-la-Carte-Restaurant Tantris DNA mit einem Stern und die Bar Tantris. Das Menürestaurant unter Leitung von Küchenchef Benjamin Chmura bietet Hochküche in Menüform, mittags in vier oder sechs, abends in sechs oder acht Gängen. Im Tantris DNA unter Leitung von Virginie Protat kann man mittags und abends klassische Gerichte der französischen Küche und solche aus fünf Jahrzehnten Tantris à la carte bestellen.

www.tantris.de

 

Die wohl stylischsten Backstuben der Stadt – Bio-Bäcker Julius Brantner

Im Mai hat Julius Brantners neue transparente Bio-Backstube in der Nordendstraße 24 eröffnet, im Juli folgt eine zweite in der Kreuzstraße. Schon am alten Standort in der Türkenstraße wurde er gefeiert wie ein Popstar. Ein wichtiger Teil des Erfolgs: Der Teig wird vor Ort frisch aufgearbeitet und gebacken und man dabei zusehen, wie er gemacht wird.

Julius Brantner führt die Bäcker-Tradition seiner Familie schon in der dritten Generation fort, auch wenn er ursprünglich IT studieren wollte. Sein Mehl bekommt er von der Drax-Mühle, die etwa fünfzig Kilometer östlich von München liegt. Auch hier wird viel Wert auf Handwerk und Tradition gelegt. Fun Fact: Monika Drax ist eine der wenigen weiblichen Müller in Deutschland. Unbedingt probieren: das Roggenbrot mit fermentierten Apfelstücken.

www.julius-brantner.de

 

Junge Wilde auf dem Viktualienmarkt

Auf dem Viktualienmarkt finden Feinschmecker, was das Herz begehrt, von urbayerischen bis exotischen Waren. Neben Familienbetrieben in der dritten Generation gibt es dort auch neue junge Gesichter, wie die 31-jährige Konditormeisterin Lea Zapf, die mitten in der Coronazeit ihre Marktpatisserie eröffnet hat.

Eine Spezialität sind ihre „Luftikus“ getauften Windbeutel. Bekannt sind auch die Jungs von Caspar Plautz. Schon seit einigen Jahren scharen der gelernte Goldschmied Theo und der Soziologe Dominik Kartoffelfans aus aller Welt um ihr Standl. München Tourismus bietet regelmäßig Probiertouren auf dem Viktualienmarkt an.

 

 

Neue Hotels

Zweites Ruby Hotel in München eröffnet: Ruby Rosi

Das Ruby Rosi liegt direkt am Hauptbahnhof, hat 101 Zimmer, eine öffentliche Dachterrasse und eine 24/7-Bar, die für jedermann zugänglich ist. Dort finden Lesungen und Events mit lokalen Künstlern statt. Inspiriert wurde das Hotel von einem Münchner Original: Bally Prell, die Volksängerin, ist für Lieder wie für die „Schönheitskönigin von Schneizlreuth“ und das „Isarmärchen“ bekannt. Die für Märchen typische Kombination von hochherrschaftlichen Schlosswelten mit rustikalem Dorfleben zeigt sich in den öffentlichen Bereichen: Luxuriöse Materialien und Vintage-Mobiliar ergänzen sich mit Holzfachwerk und mittelalterlichem Werkstatt-Flair.

www.ruby-hotels.com

 

Schwan Locke & Wunder Locke

Mit dem Schwan Locke hat die Lifestyle-Aparthotel-Marke Locke ihren ersten europäischen Standort eröffnet. Nur wenige Gehminuten von der Theresienwiese und dem Hauptbahnhof entfernt, warten 151 modern eingerichtete Studio-Apartments im Mid-Century-Industriedesign, eine Kunstsammlung mit lokalen Werken und eine Co-Working-Lounge. Das Team des Sternelokals Mural bespielt die Hotelbar Bamuble!. Neben einer exzellenten Weinkarte gibt es internationale Küche mit regionalen Produkten, z.B. Fish & Chips mit Fisch aus dem Schliersee.

Im Juli 2022 folgt im Stadtteil Sendling das zweite europäische Haus der Gruppe, das WunderLocke. Es bietet 360 Studio-Apartments, einen Co-Working-Bereich, Meeting- und Event-Räume, ein Workout-Studio und einen beheizten Außen-Swimmingpool. Darüber hinaus wird Locke mit dem Gastro-Team vom Mural für die vier geplanten Restaurants und Bars zusammenarbeiten – darunter eine urbane Farm, die ein Farm-to-Table-Konzept anbieten wird – und eine Rooftop-Cocktailbar mit Panoramablick auf die bayerischen Alpen.

www.lockeliving.com/schwan-locke

www.lockeliving.com/wunderlocke

 

DO & CO Hotel

FC Bayern-Fans steigen seit Sommer 2021 im DO & CO Hotel ab. Es bietet einen direkten Zugang zur fünfstöckigen „FC Bayern World“ unweit des Münchner Marienplatzes.

Die 30 Zimmer sowie die Penthouse Loft-Suite sind an die 31 Meisterschaften des Vereins angelehnt und verbinden so internationales Flair mit bayrischem Charme. Zum Hotel gehören zwei DO & CO-Restaurants: eine Gastwirtschaft im Erdgeschoss mit regionaler Küche sowie ein international inspiriertes Restaurant im ersten Obergeschoss.

www.docohotel.com

 

Moma1890 Boutique Hotel

Das familiengeführte Design Hotel Stadt Rosenheim wurde renoviert und hat als Moma1890 Boutique Hotel neu eröffnet. Es liegt direkt am Orleansplatz im charmanten Haidhausen. Jedes der 51 Zimmer ist ein Unikat und spielt mit Accessoires, Farben und Materialien. Wer auf bunte Tapeten steht, kommt hier definitiv auf seine Kosten. Nettes Detail: Statt Minibars auf den Zimmern gibt es eine Lounge im ersten Stock. Alle nicht-alkoholischen Getränke und Snacks sind dort für Gäste kostenlos.

www.moma1890.com

 

Vier neue Hotels und ein Hostel im Werksviertel

Umgeben von Bars, Restaurants, Concept Stores und Büros begrüßen gleich vier neue Hotels und ein Hostel im Werksviertel Gäste. Jüngster Neuzugang ist das Wombat’s City Hostel Munich Werksviertel. Es befindet sich in den unteren Etagen eines ehemaligen Kartoffelsilos, dem Werk4 im Werksviertel-Mitte.

Im gleichen Gebäude, in den Etagen 9 bis 24, befindet sich das 4-Sterne-Adina Apartment Hotel Munich. Mit seinen 86 Metern Höhe ist das Adina derzeit das höchste Hotel der Stadt. Aus einigen der 234 Studios und Apartments lassen sich sogar Schafe und Hühner beobachten, denn direkt neben dem Hotel befindet sich die Stadtalm, ein Naturprojekt auf dem Dach des Werk 3. Ein nettes Detail: Zimmernummern mit Piktogrammen weisen darauf hin, was es hinter den Türen durch die bodentiefen Fenster zu sehen gibt.

In direkter Nähe befindet sich das gambino Hotel Werksviertel mit 303 Zimmern und bestem Blick auf das Umadum-Riesenrad. Bewusst verzichtete man hier auf eine eigene Gastronomie, um den Gästen die Möglichkeit zu geben, sämtliche Services der Umgebung zu nutzen und so – zumindest auf Zeit – ein Teil der Werksviertel-Community zu werden.

Im Herbst 2019 eröffnete das Lifestyle-Hotel Moxy. Es versteht sich als junges, innovatives Boutique-Hotel mit fairen Preisen. Das Designkonzept ist angelehnt an den Motorradhersteller Zündapp, der jahrzehntelang Motorräder im Werksviertel gefertigt hat. Das Residence Inn nebenan fokussiert sich mit seinen 75 Studios vor allem auf diejenigen, die länger in der Stadt sind. Größere Zimmer, Kleiderschrank und Kitchenette inklusive Spülmaschine sowie klares Design und beruhigende Farben schaffen einen Rückzugsort jenseits des städtischen Trubels.

 

 

Fotos: istock/nikada, Fabian Stoffers, Tommy Loesch, Rockmuseum München, Frank Stolle, Sigi Müller, wunderland media ug, TimeRide, ArtSchnitzel, Locke Fotos, Markthallen München, Blaue Libelle, Sebastian Weise, Adina Hotel Munich, Moma Hotel, Herrschaftszeiten, Nils Schwarz, Julius Brantner, SV-Group, Ciao Chang München, EOM, Green Beetle

Coronavirus

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