Tipps von Influencern: Gerrit and the city

Drei goldene Reise-Tipps, Gerrit Elen?

Viele Influencer besuchen München jedes Jahr und fangen die Stadt durch Videos, Artikel und Fotos ein. Um einen Einblick in ihre kreative Arbeit zu bekommen und herauszufinden, was sie an München begeistert hat, haben wir einen Fragebogen in petto. Diesmal: Gerrit Elen aus Antwerpen, das Gesicht hinter dem Reiseblog „Gerrit and the city“.

Wie hast du dir München vor deinem Besuch vorgestellt?

Ich hatte keine Ahnung von München. Mein Freund hat jedoch während seines Studiums ein Jahr lang hier gelebt und sich so sehr in die Stadt verliebt, sodass ich sie nun endlich selbst entdecken wollte.

Und wie war es dann wirklich?

Ich weiß jetzt ganz genau, warum er so gerne hier gewohnt hat. Die Stadt ist sicher und sauber, die Infrastruktur ist gut und die Architektur wunderschön. Auf die Besucher wartet eine große Vielfalt an Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten!

Was hat dir am besten gefallen?

Wie wunderbar sich hier das Damals mit dem Heute verbindet. Überall gibt es schöne Relikte einer majestätischen Vergangenheit zu sehen, gleichzeitig gibt sich die Stadt jedoch sehr zeitgemäß und begeistert sich für Design und junge Leute.

Der interessanteste Ort?

Das Lenbachhaus. Die Verschmelzung von Alt- und Neubauten fand ich bemerkenswert. Wirklich inspiriert hat mich die Sammlung "Der Blaue Reiter". 

Das leckerste Essen? Der beste Drink?

Ich persönlich liebe italienisches Essen und die Gerichte, die ich im Ella probiert habe, waren sehr lecker. Was das beste Getränk betrifft, so würde meine Wahl auf Spatzl fallen, das ist die hauseigene Version des Apérol Spritz im Restaurant Pfistermühle.

Die schönste Begegnung?

Zum Abendessen im Restaurant Pfistermühle wurden wir von unserem Gastgeber auf eine ganz charmante und persönliche Weise empfangen. Der Mann gab uns das Gefühl, zu Hause zu sein!

Der beste Moment?

Nach dem Besuch des Schloss Nymphenburg streiften wir durch das riesige Anwesen, das sich ihm anschließt. Das war toll, vor allem fand ich die vier versteckten Paläste im Park faszinierend - jeden auf seine eigene Weise.

Was hast du gelernt?

Vor allem habe ich viel über die reiche Vergangenheit Münchens gelernt. Die Geschichte von König Ludwig I. und seinem Erbe sind wahre Schätze.

Du kannst einem Freund drei Tipps für einen München-Trip geben – wo schickst du ihn hin?

In der Reichenbachstraße gibt es tolle Einkaufsmöglichkeiten abseits der bekannten Labels. Dann würde ich den Englischen Garten mitsamt der Eisbachwelle empfehlen und zum Abschluss sollte er sich durch die köstlichen vegetarischen Gerichte bei Prinz Myshkin schlemmen! 

Was möchtest du bei deinem nächsten Besuch unbedingt machen?

Ich würde gerne die Residenz besuchen und die Glyptothek.

Welches München-Foto hat von deinen Followern das beste Feedback bekommen?

Das Bild von mir im Schloss Nymphenburg, vor allem aufgrund meiner auffälligen Jacke mit goldenen Stickereien. Ich glaube, so ein Besuch in einem königlichen Palast war die perfekte Gelegenheit, sie endlich zu tragen!

Und welches Foto mochtest du selbst am liebsten? Warum?

Mir gefällt das Bild, das ich in der Eingangshalle des Lenbachhauses aufgenommen habe. Die Lichtstimmung war so gut!

Dein persönlicher Tipp für das perfekte Urlaubsfoto?

Wie gerade schon angedeutet: Bei allen Bildern ist das Licht echt wichtig! Abgesehen davon sollte ein Urlaubsfoto einen Ort zeigen, der auf einzigartige Weise das Reiseziel repräsentiert oder für den Besucher eine besondere Bedeutung hat.

Deine drei goldenen Reise-Tipps?

Die Recherche und Planung im Vorfeld halte ich für wichtig. Man sollte viel über den Ort, den man besucht, lesen, um ein besseres Verständnis für seine Besonderheiten zu bekommen. Außerdem ist es immer gut, alle Orte, die man sehen möchte, in eine Liste zu packen und eine Agenda für die Reise zusammenzustellen.

Zum Abschluss: Was glaubst du, was die Münchner unter dem bairischen Ausdruck Bazi* verstehen? Hast du irgendeine Idee?

Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung!

 

*in der bayerischen Mundart steht Bazi für einen durchtriebenen Menschen, einen Schlingel oder Gauner.

 

3 Fragen bezüglich Gerrit Elens Arbeit

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Gerrit, ein junger Mann aus Belgien, der sich für Reisen, Mode und Deko begeistert. Ich arbeite hauptberuflich als Brand Manager für eine Luxuskosmetikmarke und bin in meiner Freizeit als Influencer und Reiseblogger unter dem Namen Gerrit and the City tätig. Der Name meines Blogs geht auf meine Lieblingsserie Sex and the City zurück. Am liebsten mache ich Städtetrips.

Woraus schöpfst du Inspiration für deine Arbeit?

Vor meinen Reisen schaue ich mir viele Magazine an wie Culture Trip, Condé Nast Traveller und Vogue an.

Was ist die größte Herausforderung in deinem Job?

Als Reiseblogger finde ich es schwierig, alles zu tun, was ich tun möchte, und das innerhalb des begrenzten Zeitraumes, den ich habe. Meist stehen mir bei Städtetrips drei Tage zur Verfügung, um alles zu sehen, Notizen zu machen, Fotos zu schießen und dabei auch hoffentlich den Spaß an der Sache nicht zu vergessen!

Vielen Dank, Gerrit!

 

 

Fotos: Gerrit Elen

 

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