Olympiapark

Das Erfolgsrezept von 1972

Der Olympiapark München ist weltweit ein Musterbeispiel für die gelungene Nachnutzung einer olympischen Spielstätte.

Immer wieder kehren Olympische Organisationskommitées nach München zurück auf der Suche nach dem Erfolgsrezept von 1972, zuletzt mit Vertretern aus Brasilien und Tokio. Das von der hügeligen Voralpenlandschaft inspirierte weitläufige Parkgelände lässt sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad durchstreifen. Einen wunderbaren Blick über die Stadt bis zu den Gipfeln der Alpen hat man von der rund 190 Meter hohen Plattform des Olympiaturms.

Ganz gemütlich geht es im Rahmen einer Führung mit der kleinen Parkeisenbahn durch die Anlage. Je nach Abenteuerlust ist es auch möglich, sich an eine Zeltdach-Tour über das Olympiastadion zu wagen und diese fakultativ mit einem Flying-Fox-Flug über die Arena oder mit Abseilen ins 40 Meter tiefer gelegene Stadion abzuschließen.

Hoch über dem Olympiasee ragt der Olympiaberg auf. Er wurde als Schuttberg auf den Trümmern des Zweiten Weltkriegs angelegt. Die Olympia-Alm, der höchstgelegene Biergarten der Stadt, sorgt dort sommers wie winters für Auftrieb und für die Möglichkeit, den Konzerten von Weltstars im Olympiastadion spontan und kostenlos zu lauschen.

 

Sportlich und kulturell ist hier viel geboten

Die Spielstätten der Sommerspiele von 1972, das Olympiastadion und die Olympiahalle, werden nach wie vor ganzjährig bespielt. Kulturelle und sportliche Großveranstaltungen begeistern jährlich Zehntausende. Mit dem Erlebnis-Aquarium Sea Life und den Präsentationen im Ausstellungssommer verfügt der Park über zwei weitere Attraktionen.

Im Olympia-Eisportzentrum ist Eislaufen ganzjährig möglich. Für ein spontanes Bad in der Olympia-Schwimmhalle muss der Freizeitsportler heute nicht mehr weltrekordverdächtig schwimmen wie Marc Spitz. Der siebenfache Goldmedaillengewinner der Sommerspiele von 1972 ist der Stätte seiner Erfolge, wie viele andere Olympioniken von damals, bis heute treu verbunden geblieben.

www.olympiapark.de

 

 

Foto: 500px/Sanjin Kusan