Schneider Bräuhaus

Auf Herz und Nieren

Man darf das Schneider Bräuhaus zweifellos als Münchner Institution bezeichnen: Auf der Speisekarte des Traditionswirtshauses im Tal stehen altbayerische Spezialitäten und eine große Auswahl an Weißbiersorten.

Vielen Gästen und Einheimischen dürfte das Schneider Bräuhaus noch unter dem früheren Namen Weißes Bräuhaus bekannt sein. Seit Kurzem heißt die urige Gaststätte jedoch ganz offiziell nach der Weißbierbrauerei Schneider, deren Spezialitäten dort seit dem Jahr 1872 ausgeschenkt werden.

Nachdem das Münchner Hofbräuhaus damals die Weißbierproduktion aufgrund abnehmender Nachfrage und Platzmangels eingestellt hatte, eröffnete der damalige Hofbraumeister Georg Schneider eine ausschließliche Weizenbierbrauerei in der benachbarten Maderbräustraße, das Weiße Brauhaus.

Der erfahrene Braumeister glaubte sehr wohl daran, dass die alte obergärige Brauweise eine Zukunft habe – und er sollte Recht behalten: Heute schenkt das Schneider Bräuhaus nicht weniger als neun Weißbierspezialitäten aus – von alkoholfrei bis zur Festbierrezeptur – die jeden Bierfan begeistern dürften.

Die Küche legt Wert auf Traditionen und hält Gerichte mit Seltenheitscharakter bereit. Neben bayerischen Wirtshausklassikern steht täglich Traditionelles aus der Münchner Kronfleischküche auf der Speisekarte, Innereien, die nach althergebrachter Weise zubereitet werden: Neben Kalbskron (das Zwerchfell von Rind, Kalb oder Schwein) hat das Schneider Bräuhaus auch Innereien wie Leber, Nieren, Kutteln oder Lüngerl im Angebot.

www.schneider-brauhaus.de

 

 

Foto: Frank Stolle