Aktion: „Sommer in der Stadt“

München in Sommerlaune!

Wann wird’s mal wieder richtig Sommer? Jetzt! Mit Musik, Theater, Sport, Spiel und Biergärten in der ganzen Stadt startete München kurzentschlossen ab Ende Juli durch. Die meisten Programme wurden mittlerweile bis zum 4. Oktober verlängert. Gäste sind herzlich willkommen! Sieben Gründe, warum der „Sommer in der Stadt“ auch zum Herbstauftakt ein Riesenvergnügen ist.

1. Frischer geht's nicht: Kultur spontan, mobil und Open Air

Veranstalter in ganz München haben gemeinsam ein Open-Air-Kulturprogramm mit Konzerten, Theater, Kabarett und Events auf die Beine gestellt, wie die Sommerbühne im Olympiapark oder das Trachtival im Werksviertel. Auch Münchner Bühnen, Museen und Institutionen beteiligen sich am Kulturprogramm von „Sommer in der Stadt“.

Im Rahmen der Aktion bietet das Volkstheater noch bis zum 26. September Theateraufführungen.

Die Konzertinitiative MONOCORONA wurde am 2. September gestartet. Musiker, Künstler und Münchner Bands finden sich in einer Reihe von Live-Konzerten im Münchner Stadtgebiet zusammen, um ebenfalls noch bis zum 26. September gute Laune zu verbreiten.

Kunst im öffentlichen Raum, wie beispielsweise die Bronzeskulptur „Bavaria“ von Alicja Kwade an der Corneliusbrücke oder die Arbeit der Künstlerin Rut Massó am Lenbachplatz, ist an vielen Orten in der Stadt zu sehen. Seit Ende Juli eröffnet das Projekt „Bridge Sprout“ auf Höhe der Schwindinsel einen völlig anderen Blick auf die Isar. Und die Kunstaktion „The Commons“ im Glockenbachviertel nimmt den öffentlichen Raum in den Fokus. Wandgemälde im Stil der Urban Art sollen sowohl am Breakout-Gebäude an der Bayerstraße/Ecke Schillerstraße als auch am Museum of Urban and Contemporary Art (MUCA) entstehen.

Für die Aktion „Sommer in der Stadt“ haben Vereine, Verbände und Referate der Landeshauptstadt München beschlossen, mindestens für die Dauer der bayerischen Sommerferien von Ende Juli bis Mitte September verschiedene Plätze der Stadt mit einem attraktiven Programm zu bespielen. Der Sommer in München soll so für alle Münchner und ihre Gäste trotz der nötigen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zu einem tollen Erlebnis werden. Hygieneauflagen und Abstandsregeln wurden bei allen Programmpunkten bedacht. Das Programm vom „Sommer in der Stadt“ wird ständig aktualisiert, tagesaktuelle Informationen finden Sie hier.

2. München tauscht den Balkon wieder gegen den Biergarten 

Bekanntlich macht eine Halbe noch keinen Münchner Sommer. Gerne haben wir den kühlen Trunk auf dem heimischen Balkon gegen eine Portion fröhlichen Beisammenseins bei „Sommer in der Stadt“ eingetauscht. Gemütliche Biergartenatmosphäre mit Amüsements für Kinder und Erwachsene haben über 20 Münchner Biergärten geschaffen, in dem sie Künstlern eine Bühne für kleinere Auftritte bieten und Standl und Fahrgeschäfte auf ihr Gelände geholt haben.

 

3. Des Sommers beste Seiten im Olympiapark

Der weitläufige Olympiapark, Spielstätte der Sommerspiele von 1972, ist ganz vorne mit dabei. Von der Olympiahalle über den Coubertinplatz, auf dem Festivalgelände und entlang des Olympiasees haben Schausteller ihre Marktstände, Buden, Gastronomie und Karussells aufgebaut. Im Olympiastadion steht die zentrale Sommerbühne von „Sommer in der Stadt“. Dort finden noch bis zum 26. September Konzerte mit Münchner Bands statt. Nach Einbruch der Dunkelheit beginnt das Filmprogramm im Freiluftkino am Olympiasee, ebenfalls noch bis zum 26. September.

4. Kostenlos trainieren und entspannen an der frischen Luft

Viele Freizeitsportangebote bei "Sommer in der Stadt" sind mit dem Eintreffen des Herbstes ausgelaufen und bleiben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sicher in allerbester Erinnerung.

Bis zum 24.10. geht es auf der Theresienwiese weiter mit kostenlosen Fitnessangeboten.  Jeweils von 18 bis 19 Uhr gibt es montags „Kickboxen“, dienstags „Fitness Classic“, mittwochs „Bodystyling“ und donnerstags „Zumba“. Am sogenannten „Bayerischen Freitag" steht ein "Wiesn-Wadl-Workout" auf dem Programm und anschließend, ab 19 Uhr, startet „Bavarian Linedance“ bis 20 Uhr (für das Tanzen ist eine Anmeldung vorab per E-Mail an volkstanz@muenchen.de erforderlich)

Bei „Fit im Park“ können Bewegungs- und Entspannungsfreudige außerdem ebenfalls bis zum 24.10. kostenlos an Yogastunden und Fitness im Westpark, Ostpark, Luitpoldpark, Aubinger Ostpark, Hermann-von-Siemens-Sportpark und Riemer Park teilnehmen. Hier stehen täglich ab 18 Uhr verschiedene Trainingseinheiten von Fitness Power über Yoga und Pilates und sogar Slacklinen im Angebot. Neu ist das Angebot an Meditation vormittags ab 8 Uhr im Rosengarten oder abends ab 18:45 Uhr im Ostpark.

 

5. Palmen auf der Theresienwiese

Auf der Theresienwiese stehen noch bis zum 4. Oktober 30 Liegestühle unter Palmen zum Entspannen bereit. Da es im Palmengarten keine Gastronomie gibt, darf man sich Essen und Getränke selbst mitbringen. Snacks, Kaffee und alkoholfreie Getränke kann man sich auch an verschiedenen Standln besorgen.

5. Märkte für schöne und nützliche Dinge

Die Auer Dult und der Kunsthandwerkermarkt vom Stadtgründungsfest werden in München schmerzlich vermisst. Corona-bedingt konnten und können sie in ihrer traditionellen Form nicht stattfinden. Auer-Dult-Flair mit den Marktkaufleuten von der Dult gibt es in Rahmen von „Sommer in der Stadt“ noch am Orleansplatz und am Weißenburger Platz. Neben Ständen mit bayerischen Schmankerln und einem Dult-typischen Verkaufsangebot aus Geschirr, Trachten, Gewürzen, Holzwaren und anderen Haushaltswaren, drehen sich hier ein Kinder- und ein Kettenkarussell.

Der Kunsthandwerker-Parcours in der Münchner Innenstadt findet noch bis zum 2. Oktober zwischen Odeonsplatz und Max-Joseph-Platz statt. Immer donnerstags und freitags kann man sich hier von 10 bis 20 Uhr an Ständen mit Schmuck, Getöpfertem und anderen wertigen Waren schöne Dinge kaufen.

 

6. Last but not least: das Riesenrad auf dem Königsplatz

Selbst vor der ehrwürdigen Kulisse der Tempelbauten von Glyptothek, Antikensammlungen und Propyläen auf dem Königsplatz dreht sich ein Riesenrad. Der Rundblick aus den Kabinen über den griechischsten aller Münchner Plätze bis weit in den Münchner Norden, hinüber zu den Zwiebeltürmen der Frauenkirche und über das gesamte Kunstareal hätte wahrscheinlich auch den Bauherrn des Königsplatzes, König Ludwig I., entzückt. Rund um das 50 Meter hohe Fahrgeschäft sorgen Schausteller und Marktkaufleute für eine sommerlich-festliche Atmosphäre.

 

Weitere Informationen:

muenchen.de/sommer

Stadtplan: Sommer in der Stadt (PDF)

 

Online-Umfrage:

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Text: Karoline Graf; Fotos: Christian Kasper, Dominik Parzinger, Redline Enterprises