Veranstaltungskalender

Dezember: Christkindlmarkt & Nussknacker

Im Dezember schillert und schlittert München um die Wette: Auf dem Nymphenburger Kanal treffen sich Grüppchen zum Eisstockschießen. Auf dem etwas anderen Christkindlmarkt „Pink Christmas“ geht’s ums Auffallen und ein entspanntes Miteinander.

Coronavirus

Aufgrund des Coronavirus können Großveranstaltungen mindestens bis zum 31. August nicht stattfinden. Auch das Oktoberfest wurde für dieses Jahr abgesagt. Alle wichtigen Informationen zum Coronavirus und Ihrem Aufenthalt in München finden Sie hier. In unserem Live-Ticker finden Sie außerdem tagesaktuelle Tipps rund um die Themen Events, Shopping, Gastronomie und Kultur. Bis bald in München!

Veranstaltungen im Dezember 2020: Typisch München

 

Konzert „La Brass Banda & Seiler und Speer“

Bayern trifft Österreich: Beim Konzert von „La Brass Banda & Seiler und Speer“ am 18.12.2020 in der Olympiahalle steht sicher keiner der Gäste lange still. Viel zu mitreißend sind die Vibes und Texte der Musiker aus dem Chiemgau, die barfuß in Lederhosen auftreten. Mit ihren Blasinstrumenten mischen sie einen unverwechselbaren Sound aus Ska, Reggae, Techno, Rock und Rap mit eingängigem Mundart-Pop zusammen.

La Brass Banda & Seiler und Speer, 18.12.2020, Olympiapark

 

Christkindlmarkt am Marienplatz

Der Klassiker unter den Münchner Weihnachtsmärkten ist der Christkindlmarkt rund um den Marienplatz – der größte und traditionsreichste der Stadt. Bis zum Heiligabend gibt es vor der beleuchteten Kulisse aus Rathaus, Frauendom und der Kirche Alter Peter weihnachtliche Musik, hochwertiges Kunsthandwerk, Glühwein, Bratwüste und gebrannte Mandeln. Und zwischen den Buden ragt der riesige Münchner Christbaum empor.

Christkindlmarkt, 23.11. bis 24.12.2020, Marienplatz

Top-Veranstaltungen im Dezember 2020

 

„Night of the Proms“

Bei der „Night of the Proms“ von 11. bis 13.12.2020 in der Olympiahalle treffen klassische Musik und Pop-Klänge auf faszinierende Weise zusammen. Berühmte Musiker singen dabei mit Sinfonieorchestern ihre größten Hits aus allen möglichen Genres und Epochen. Immer mit dabei: Lieder wie „Music was my first love“ und „Land of hope and glory“.

Night of the Proms, 11. bis 13.12.2020, Olympiahalle

 

Der Nussknacker

Passt perfekt in die Weihnachtszeit: Tschaikowskys Meisterwerk „Der Nussknacker“ wird auch dieses Jahr im Dezember und Januar wieder als Ballett im Gasteig aufgeführt. Es heißt schnell sein, denn die Tickets sind immer flott vergriffen!

Der Nussknacker, 27.12.2020 bis 03.01.2021, Carl-Orff-Saal im Gasteig

 

Top-Veranstaltungen im Dezember 2020

 

Pink Christmas

Am Pink Christmas führt kein Weg am Glockenbachviertel vorbei. Am idyllischen Stephansplatz zeigt der Christkindlmarkt „Pink Christmas“ bis 24.12.2020, dass Weihnachten nicht immer nur traditionell sein muss. Die Münchner lieben die ungewöhnliche Atmosphäre aus Schlager-Musik, Prosecco-Bar, Travestieshows mit Whitney-Houston-Doubles, Kitsch und rosafarbenem Plüsch. Dass hier Heteros, Schwule und Lesben gemeinsam feiern, zeigt das respektvolle und selbstverständliche Leben-und-leben-Lassen in der Stadt. Der Erlös geht unter anderem an die Aids-Hilfe und soziale Münchner Projekte.

Pink Christmas, bis 24.12.2020, Stephansplatz

Was sonst noch im Dezember in München passiert:

 

Eisstockschießen am Nymphenburger Kanal

Am besten direkt losschießen! Denn zu viel Ehrgeiz schadet dem Vergnügen, sagen die Eisstockschießer auf dem Nymphenburger Kanal. Hier am Schloss sind Anfänger ebenso willkommen wie Fortgeschrittene, wenn es kalt und der Bach zugefroren ist. Freunde und Familie versuchen dann in Teams auf einer der 40 Bahnen mit Stöcken (gibt’s zum Ausleihen!) so nah wie möglich an die Daube heranzukommen. Ein großer Spaß – und eine uralte Münchner Tradition!

 

Glühwein, Bratwurst und das liebe Christkind

Die Weihnachtsmärkte heißen hierzulande Christkindlmärkte – in Bayern liefert nämlich das Christkind, nicht der Weihnachtsmann die Geschenke aus. Zu jedem Besuch eines Christkindlmarktes gehört der Genuss von mindestens einer Tasse Glühwein mit Schuss. Selbst Weihnachtsskeptiker, die mit dem Trubel rund ums stille Fest nichts anfangen können, dürften spätestens nach der dritten Tasse in adventliche Heiterkeit geraten. Eine besondere Variante bietet der Mittelalter-Markt am Wittelsbacher Platz mit frischem Met. Am Isartor köchelt ein riesiger Kessel Feuerzangenbowle vor sich hin. Glühbiere schenkt Spöckmaier’s Christkindl-Stube am Sternenplatzl aus. Wenn nach so viel Genuss der Hunger kommt, empfiehlt sich ein Abstecher zum Sendlinger Tor, wo es die angeblich beste Bratwurstsemmel der Stadt gibt: Die „Regensburg Spezial“ wird mit süßem Senf und Meerrettich gereicht. Wer es lieber vegetarisch mag, schaut bei einem der vielen Essensstände auf dem Tollwood vorbei. Last-Minute-Geschenke-Käufer werden hier ebenfalls fündig, die Auswahl reicht von Mützen über Naturkosmetik, Schaukeln und Metallkunst bis hin zu Musikinstrumenten. Und ja: notfalls gibt es auch hier genug Glühwein.

Weihnachtsmusik im Herkulessaal

Es braucht gar keine Musik, um das Ambiente eindrucksvoll zu finden. Der Herkulessaal in der Residenz gehört zu den schönsten Sälen in München: hohe Decke, massive Bühne, viel Stein, Wandteppiche mit griechischen Motiven. Die Einrichtung ist durchaus herrschaftlich, kein Wunder, ursprünglich diente der Raum Ludwig I. als Thronsaal. Wenn allerdings noch Musik dazu kommt, entfaltet sich der ganze Zauber des Herkulessaals. Die Akustik im Saal ist ausgezeichnet. Besonders beliebt sind die Weihnachtskonzerte, sie richten sich an die ganze Familie, an Neueinsteiger in die Klassik genauso wie an Kenner. Den festlichen Schlusspunkt bildet das gemeinsame Weihnachtsliedsingen. Bis zur Eröffnung des Gasteigs 1988 war der Herkulessaal das wichtigste Konzerthaus der Stadt für klassische Musik. Er bietet Platz für rund 1400 Personen. Weil die Residenz während des Zweiten Weltkriegs schwer beschädigt wurde, baute man den Herkulessaal 1953 im neoklassizistischen Stil wieder auf. Karten gibt es unter anderem bei München Ticket.

 

Zum Gruseln: Perchtenläufe

Wenn Weihnachten naht und die Nächte dunkel sind, kommen sie wieder aus ihren Verstecken: böse Geister. So glaubten es zumindest die Menschen früher – und erfanden den Brauch der Rauhnächte. Jeden Abend räucherten sie ihre Häuser und Ställe aus, in der Hoffnung, so die Gespenster zu vertreiben. Der Glaube ans Ausräuchern ist inzwischen verflogen, die Tradition hat sich erhalten. Ein besonderes Highlight der Rauhnächte sind die sogenannten Perchtenläufe, bei denen sich Menschen als Dämonen oder Hexen verkleiden. Unter fürchterlichen Holzmasken und zottigen Fellen lärmen sie dann nachts durch die Gassen. In Berchtesgaden sind die Spukgesellen als Buttnmandl und Kramperl bekannt. Am ersten Advent ziehen sie beim Buttmandllauf durch den Ortsteil Loipl, am zweiten durch Winkl; am Nikolaustag treiben sie nach Einbruch der Dunkelheit in fast allen Gemeinden ihr Unwesen. Mit der Nacht der Heiligen drei Könige am 6. Januar endet die Zeit der Rauhnächte.

 

Einen ausführlichen Veranstaltungskalender finden Sie hier.

 

 

Text: München Tourismus; Fotos: Christian Kasper, Lukas Barth, Nansen & Piccard

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