Gregor Stehle
26. März 2026, 19.00 Uhr
Galerie konsum163
Schellingstraße 52, München
Mit prompt: space. widmet sich Gregor Stehle einer der zentralen Fragen der Moderne: Was ist Raum – und wie entsteht er im Werk? In der Tradition von Minimal Art und konkreter Reduktion versteht Stehle Raum nicht als Hintergrund, sondern als aktiven Mitspieler. Leere wird nicht gefüllt, sondern gesetzt. Fläche wird nicht dekoriert, sondern strukturiert.
Seine Arbeiten knüpfen an kunsthistorische Positionen an, die seit den 1960er Jahren den White Cube selbst zum Thema machten. Wie bei Donald Judd oder Agnes Martin entsteht Bedeutung aus Maß, Verhältnis und Stille. Gleichzeitig verweist Stehles Haltung auf phänomenologische Denkweisen: Raum bildet sich im Wahrnehmen, im Innehalten, im Verhältnis zwischen Werk und Betrachter.