München wird Austragungsort des führenden europäischen Mobilitätskongresses. Die 13. Transport Research Arena (TRA) 2030 findet vom 20. bis 23. Mai 2030 auf dem Gelände der Messe München statt. Diese Entscheidung der Europäischen Union wurde gestern im Rahmen des diesjährigen Kongresses in Budapest verkündet. Die TRA gilt als größte interdisziplinäre Plattform Europas für Forschung, Innovation und politischen Austausch im Verkehrssektor und bringt im zweijährigen Turnus führende Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Industrie und Politik zusammen.
Unter der Leitung des Bundesministeriums für Verkehr hat sich ein entsprechendes Konsortium bestehend aus Partnern aus Verwaltung, Wissenschaft und Industrie um die Ausrichtung der TRA 2030 in München beworben. Neben dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr und der Landeshauptstadt München mit dem Mobilitätsreferat hat die Technische Universität München mit dem Zukunftscluster MCube an der Bewerbung mitgewirkt. Mit der Entscheidung für München als Gastgeberstadt wird die zentrale Rolle der Stadt als Innovationsstandort im Bereich Mobilität und Verkehr und starker Wissenschaftsstandort hervorgehoben. Gleichzeitig stärkt die Veranstaltung die Position des Freistaats Bayern und der Landeshauptstadt München als Leitmarkt für nachhaltige, digitale und resiliente Mobilitätslösungen.
Im Fokus der TRA 2030 stehen aktuelle Entwicklungen, neue Forschungsergebnisse sowie gemeinsame Strategien für die Mobilität der Zukunft. München wird die Konferenz nutzen, um gemeinsam mit internationalen Partnern Antworten auf zentrale Herausforderungen wie Klimaschutz, Digitalisierung und globale Wettbewerbsfähigkeit zu entwickeln.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder: „Die Auswahl Deutschlands als Austragungsort der Transport Research Arena 2030 ist ein starkes Signal für die internationale Bedeutung unseres Landes als Mobilitäts- und Forschungsstandort. Mit der TRA 2030 schaffen wir eine zentrale Plattform, die Akteurinnen und Akteure aus Forschung, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammenbringt, um gemeinsam die Zukunft der Mobilität zu gestalten. Deutschland steht mit der Ausrichtung der TRA 2030 für Innovationskraft, technologische Exzellenz und eine nachhaltige Gestaltung der Mobilität von morgen.“
Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr: „Der Freistaat Bayern ist eine der wirtschaftlich stärksten Regionen Europas und steht für Innovation und Hightech bei Mobilität und Logistik. Die Landeshauptstadt München ist deswegen prädestiniert für die Ausrichtung der internationalen und interdisziplinären Mobilitätsmesse. Hier kommen starke Wirtschaftsunternehmen, politische Institutionen und eine lebendige Forschung aus ganz Europa zusammen. Ich erhoffe mir spannende Dialoge und praxisnahe Beispiele für eine zukunftsfähige Mobilität. Die Messe stärkt den Freistaat Bayern als europaweit führenden Standort für Verkehrstechnologie und Mobilitätslösungen!“
Oberbürgermeister Dominik Krause: „Die Vergabe der TRA 2030 unterstreicht den Ruf Münchens als bedeutender europäischer Innovationsstandort. Im Verkehrssektor erleben wir gerade große Entwicklungssprünge, autonomes Fahren steht vor dem Durchbruch. Mir ist wichtig, dass München bei Forschung und Entwicklung dieser und weiterer Technologien eine zentrale Rolle spielt. Die TRA kann dabei wie ein Innovations-Beschleuniger wirken. Ich freue mich deshalb sehr, dass es gelungen ist, die Konferenz nach München zu holen.“
Professor Thomas F. Hofmann, Präsident der Technischen Universität München (TUM): „Die Transport Research Arena ist die zentrale europäische Bühne für Mobilitätsforschung. Die TUM bringt in diesen Kontext ihre außergewöhnliche wissenschaftliche Breite und internationale Exzellenz in der Mobilitätsforschung ein. Mit MCube, Deutschlands größtem Innovationscluster für zukunftsfähige Mobilität, übernimmt die TUM eine verbindende Rolle: Forschung, Wirtschaft, öffentliche Hand und Zivilgesellschaft arbeiten hier an nachhaltigen, intelligenten und sozial akzeptierten Lösungen. Dieser ganzheitliche Ansatz macht die TUM mit MCube zu einem zentralen Impulsgeber für die TRA 2030.“
Mobilitätsreferent Georg Dunkel: „Ich freue mich sehr, dass München den Zuschlag für die TRA 2030 erhalten hat – das ist eine große Chance! Der Kongress bietet eine wichtige Plattform, um innovative Lösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit zu diskutieren und voranzubringen. München steht für eine moderne, integrierte und nachhaltige Verkehrspolitik, für einen starken Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort und mit der ,Mobilen Zukunft München (MZM)‘ haben wir schon heute eine Allianz, in der diese Bereiche eng zusammenarbeiten. Bei der TRA in unserer Stadt können wir gemeinsam all diese Kompetenzen in den internationalen Austausch einbringen.“
Dr. Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft: „Die Transport Research Arena 2030 bringt internationale Spitzenakteure der Mobilitätsbranche nach München und stärkt damit gezielt den Austausch zwischen Wirtschaft und Forschung. Für unsere Unternehmen und Start ups entstehen daraus konkrete Chancen für Kooperationen und Innovationen. Zugleich unterstreicht München seine Rolle als führender Standort für Zukunftstechnologien und nachhaltige Mobilität.“
Für den Standort München eröffnet die Ausrichtung des Kongresses vielfältige Potenziale: Neben internationaler Sichtbarkeit für Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Start ups werden wichtige Impulse für Investitionen, Wertschöpfung und die Gewinnung internationaler Fachkräfte erwartet.
Dr. Reinhard Pfeiffer und Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München: „Die Messe München bietet mit ihrer Infrastruktur und internationalen Vernetzung ideale Voraussetzungen für eine Veranstaltung dieser Größenordnung. Die TRA 2030 wird den Austausch zwischen Forschung, Industrie und Politik auf höchstem Niveau ermöglichen und München einmal mehr als führenden Messe und Innovationsstandort in Europa positionieren.“