Sendlinger Tor

Die Verbindung in den Süden

Das Sendlinger Tor ist eines der letzten noch erhaltenen Stücke der Münchner Stadtmauer – schon seit dem 15. Jahrhundert umschließt es die Altstadt. Heute ist es einer der wichtigsten Knotenpunkte in der Innenstadt.

Die zweite Münchner Stadtmauer wurde im 19. Jahrhundert fast vollständig abgerissen, erhalten blieben nur ein Teilstück an der Jungfernturmstraße nahe dem Literaturhaus sowie das Isartor und die jeweiligen Vortore vom Sendlinger Tor und Karlstor. Damit ist das Sendlinger Tor eines der letzten drei Münchner Stadttore, die man heute noch besichtigen kann.

Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde das Tor im Jahr 1318 – damals galt es als Startpunkt Richtung Italien. Gebaut wurde es schließlich im 15. Jahrhundert, weil Sendling (damals ein Dorf, heute ein Stadtteil von München) immer mehr an Bedeutung gewann. Das Arbeiterviertel vergrößerte sich und bekam immer mehr Zuwachs, deshalb brauchte es ein Stadttor Richtung Süden.

Das Sendlinger Tor hat sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder verändert – bis 1808 hatte es noch einen für Stadttore typischen Mittelturm, bis 1906 gab es außerdem drei kleine Durchfahrtsbögen, die von dem Architekten Wilhelm Bertsch zu einem großen Bogen ausgebaut wurden. Das südliche Stadttor wurde im Zweiten Weltkrieg zum Glück kaum beschädigt, in den 1980ern wurde es zum letzten Mal generalsaniert. Das Tor war außerdem Namensgeber für den benachbarten Sendlinger-Tor-Platz. Eine weitere wichtige Institution ist das Filmtheater Sendlinger Tor, das 1913 eröffnet wurde und zu den ältesten Kinos in München zählt. 

 

 

Text: München Tourismus; Foto: Werner Böhm

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