Ein Mann und zwei Frauen, von denen eine ein Kleinkind auf dem Schoß hat, in Sitzposition aber ohne Sitzgelegenheit in einem mit rotem Granit ausgelegten Raum.

Ausstellungen München 2024

Lust auf Kunst

Die Münchner Museen laden ein zur Begegnung mit den Alten Meistern genauso wie mit den jungen Wilden. Nahezu alle Sparten und Epochen sind vertreten. Großartig, was Kunst alles kann: Sie bringt Farbe ins Leben, sie amüsiert, sie irritiert und rebelliert, sie entspannt und manchmal ist sie einfach auch nur wunderschön. Diese Ausstellungen machen richtig Lust auf einen Besuch.

 

Ausstellungsvorschau 2024

 

- Kunst der Antike
- Alte Meister
- Vom 18. Jahrhundert bis zur Klassischen Moderne
- Starke Frauen, starke Kunst
- Kunst im Dialog
- Architektur, Design und Kunsthandwerk
- München – Mekka der zeitgenössischen Kunst
- Film- und Fotoausstellungen
- Ausstellungen im Jüdischen Museum
- Ausstellungen im NS-Dokumentationszentrum
- Sonderausstellung im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst (SMÄK)
- Ausstellungen im Deutschen Museum
- Ausstellungen im Münchner Umland

 

 

Kunst der Antike 

 

Zirkus bis Apostel. Terra Sigillata aus der Sammlung K. Wilhelm, Staatliche Antikensammlungen, 5. Juli 2023 bis 14. April 2024

Über Jahrhunderte war die gezeigte Terra Sigillata aus Nordafrika im ganzen Mittelmeerraum gefragt. Ihre hohe Qualität, ihre durch den harten Brand bedingte Haltbarkeit, sowie ihre variantenreichen Formenserien und Dekorationsarten machten sie zu ständigen Begleitern bei römischen Gastmählern. Teller, Tabletts, Platten, Schalen, Schälchen und die selteneren Krüge und Kannen gehörten zum Service und geben uns eine Vorstellung vom reich gedeckten Tisch der Römer. Die teils äußerst dünnwandigen Gefäße ahmten in Form und Dekor Objekte aus kostbarem Material wie Silber, Elfenbein oder Glas nach, das sich nur die Reichsten leisten konnten. Sie waren also Luxus für jedermann.

Die Ausstellung informiert über Vorläufer und Produktionsweisen der römischen Feinkeramik aus Nordafrika; ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem reichen Bilderschmuck. In ihm wird nicht zuletzt der Wandel von einer heidnischen zu einer christlich geprägten Lebenswelt deutlich.

 

Alte Meister

 

Rachel Ruysch (1664 – 1750). Nature into Art, Alte Pinakothek, 26. November 2024 bis 16. März 2025

Ihre prachtvollen, täuschend echt wirkenden Blumenstillleben mit exotischen Pflanzen und Früchten, Schmetterlingen und Insekten galten bereits zu Lebzeiten als gesuchte und kostspielige Sammlerstücke. Die Nachfrage war so groß, dass es sich die Amsterdamer Malerin leisten konnte, nur wenige Stücke im Jahr zu produzieren. Überhaupt führte sie ein ungewöhnliches Leben für eine Frau ihrer Zeit. Sie war Tochter des renommierten Professors für Anatomie und Botanik, Frederik Ruysch, erstes weibliches Mitglied der Gilde Confrérie Pictura für Kunstmaler in Den Haag, Hofmalerin in Düsseldorf, Lotteriegewinnerin und zog nebenher noch ihre elf Kinder groß. Ab November 2024 widmet die Alte Pinakothek ihr die weltweit erste große monografische Ausstellung.

 

Vom 18. Jahrhundert bis zur Klassischen Moderne

 

Von Goya bis Manet – Meisterwerke der Neuen Pinakothek in der Alten Pinakothek, bis 31. Dezember 2024

Unter dem Titel „Von Goya bis Manet“ sind rund 90 Gemälde und Skulpturen vom ausgehenden 18. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert ausgestellt. Mit dem temporären Umzug der Meisterwerke aus der Neuen Pinakothek in die Alte Pinakothek bietet sich die einmalige Gelegenheit, die berühmtesten Gemälde dieser beiden Häuser vereint unter einem Dach zu erleben.

Turner. Three Horizons, Lenbachhaus Kunstbau, 28. Oktober 2023 bis 10. März 2024

Joseph Mallord William Turner gilt bis heute als revolutionärer Innovator und Vorreiter der Moderne. Schon früh begann er, die Möglichkeiten der Landschaftsmalerei zu erkunden, sowohl im Studium berühmter Vorbilder wie in der direkten Auseinandersetzung mit der Umwelt. Er experimentierte mit den Konventionen der Gattung, integrierte Naturwissenschaften, Mythos, Geschichte und Zeitgeschehen. Zunehmend verschob er die Grenzen des Darstellbaren. Bald lösten sich seine Werke so deutlich von der anschaulichen Natur, dass sie in ihrer Reduktion auf Farbe, Licht und Atmosphäre die abbildende Funktion des Bildes in Frage stellten. Darin verblüfften und provozierten sie die Zeitgenossen.

Dank der Kooperation mit Tate Britain, London, die seinen reichen Nachlass bewahrt, werden Turners Werdegang und seine bildnerischen Innovationen anschaulich nachvollziehbar. Gezeigt werden rund 40 Gemälde sowie 40 Aquarelle und Skizzen aus allen Schaffensphasen.

 

Starke Frauen, starke Kunst

 

In anderen Räumen. Environments von Künstlerinnen 1956 bis 1976, Haus der Kunst, 8. September 2023  bis 10. März 2024

Judy Chicago, Lygia Clark, Faith Wilding und andere sind hier in einer Rekonstruktion historischer Environments von Künstlerinnen zu sehen. „Environment“ ist eine Kunstgattung, bei der Räume gestaltet werden: Das Haus der Kunst präsentiert elf Werke von Künstlerinnen dreier Generationen aus Asien, Europa sowie Nord- und Südamerika. Die Ausstellung steckt den künstlerischen Kanon neu ab, indem es die elementare Rolle von Frauen bei der Entwicklung von Environments aufzeigt.

Meredith Monk: Calling, Haus der Kunst, 10. November 2023 bis 3. März 2024

„Meredith Monk: Calling“ ist die bislang umfassendste Präsentation zum Schaffen der einflussreichen US-amerikanischen Künstlerin (geb. 1942, New York City) mit Werken aus sechs Jahrzehnten. Monk, die sich frei zwischen verschiedenen Kunstdisziplinen bewegt, hat mit ihrer Arbeit die Grenzen von Musik, Theater, Tanz, Video und Installation kontinuierlich erweitert. Während Monk in der Musik- und Theaterwelt weithin bekannt ist, wird die Ausstellung im Haus der Kunst die erste Ausstellung in Europa sein, die dem immersiven Werk der Künstlerin gewidmet ist.

 

Witches in Exile. Fotografien Ann-Christine Woehrl, Installation Senam Okudzeto, Museum Fünf Kontinente, 24. November 2023 bis 5. Mai 2024

Auf einer gemeinsamen Reise durch Ghana bis Burkina Faso im Jahr 2005 setzten sich die Künstlerinnen Ann-Christine Woehrl und Senam Okudzeto mit der zeitgenössischen Hexenverfolgung auseinander. Im Mittelpunkt der Sonderausstellung im Museum Fünf Kontinente stehen Frauen, die der Hexerei bezichtigt wurden. Neid und Missgunst sowie der Vorwurf, für Krankheiten, Todesfälle, Dürren und andere Katastrophen verantwortlich zu sein, haben diese Frauen zu geächteten Außenseiterinnen gemacht.

Oft in Todesgefahr, wurden sie in sogenannte „witch camps“ exiliert. Diese Dörfer, von denen es in Ghana heute acht gibt, befinden sich in sehr abgelegenen Gebieten, weit entfernt von der Hauptstadt Accra. Aus diesem Grund waren sich nur wenige Menschen zur damaligen Zeit in Ghana ihrer Existenz bewusst. Ann-Christine Woehrl zeigt diese Frauen in einer eindringlichen konzeptionellen Porträtserie in ihrer ganzen Würde und Verletzlichkeit – und mit all ihrem Stolz.

Den allgemeineren Kontext der Hexendörfer und der Porträts illustriert Senam Okudzeto in einer Multimedia-Installation – bestehend aus Fotografien aus dem erweiterten Archiv von Ann-Christine Woehrl sowie aus ihren eigenen Fotos, Zeichnungen und Malereien, die speziell für diese Ausstellung angefertigt wurden.

 

Matri-Archi(tecture). Homeplace - A Love Letter, Pinakothek der Moderne, 9. Dezember 2023 bis 24. März 2024

Die Architektinnen von Matri-Archi(tecture) bringen eigene und fremde Erfahrungen von einem Leben in der Diaspora in die Pinakothek der Moderne. Sie stellen die Konstruktion von Zugehörigkeit fern der Heimat und die Frage nach Identität in den Vordergrund. Matri-Archi(tecture) umfasst ein Netzwerk von interdisziplinären Raumpraktikern und ist ein Verein, der sich der Entwicklung der afrikanischen räumlichen Bildung widmet. 

Die Ausstellung ist in drei Teile gegliedert: Ein raumgreifender Perlenvorhang erstreckt sich von der Kuppel bis zum Erdgeschoss der Rotunde und schafft eine transparente und gleichzeitig intime Atmosphäre. Ergänzt wird die Installation durch eine Klanglandschaft, die auf einer Reihe von Stimmen aus der Diaspora basiert und Ideen des Wohnens und von Heimat erforscht. Matri-Archi(tecture) eröffnet und erweitert „Homeplace“ mit einem Imbizo (Zulu: Zusammenkunft), das die Installation während der Vernissage aktiviert.

 

Pan Daijing: Mute, Haus der Kunst, 9. März bis 14. April 2024

Die für das Haus der Kunst geschaffene Ausstellung „Mute" umfasst Choreografie, architektonische Intervention, Klang sowie Video und stellt die bisher größte Einzelausstellung der Künstlerin und Komponistin Pan Daijing dar. In einer Welt zunehmender gegenseitiger Abhängigkeiten und Verstrickungen fragt Daijings Arbeit, was uns verbindet, und fordert das Publikum auf , sich mit seinen Gefühlen auseinanderzusetzen. Die Live-Ausstellung nimmt die gesamte Westgalerie des Haus der Kunst sowie angrenzende Räume in und um das Gebäude ein. Wochentags von 15 bis 19 Uhr und an den Wochenenden zwischen 13 und 17 Uhr werden Performer*innen anwesend sein, die den Raum aktivieren.

 

Kunst im Dialog

 

WangShui. Toleranzfenster, Haus der Kunst, 8. September 2023 bis 10. März 2024

Maschinelles Lernen und Live-Installation in der ersten europäischen Einzelausstellung von WangShui: Die amerikanische Künstlerin (geb. 1986) entwickelt Videos, Skulpturen und Malereien mithilfe künstlicher neuronaler Netzwerke und schafft generative Installationen, die auf ihre Umgebung reagieren. WangShuis Werk wird im Dialog mit den Werken der gleichzeitig laufenden Ausstellung im Haus der Kunst „In anderen Räumen“ (siehe oben) ausgestellt werden.

 

Peace Off – An ESCIF Solo Show, AMUSEUM of Contemporary Art, 15. September 2023 bis 30. Juni 2024

 Ein Ensemble lebensgroßer Soldaten-Skulpturen mit mechanisch surrenden Bewegungen tanzt zu Tschaikowskys „Schwanensee“ vor einer riesigen Fensterfront Ballett, daneben hängt eine großformatige Leinwand, auf der ein überdimensionales und mit Menschen überfülltes Schlauchboot in Form eines Schwans auf hoher See vor sich hin treibt – auf den zweiten Blick wird deutlich, es handelt sich um Geflüchtete, von denen einige bereits im Wasser schwimmen.

Seit 2016 realisierte der aus Valencia stammende Künstler ESCIF – der international zu den bedeutendsten Akteuren der Street-Art-Bewegung zählt – auf Einladung des Kunstvereins Positive-Propaganda mehrere großformatige Murals in der Münchner Innenstadt. Nun ist es dem Kunstverein gelungen, den spanischen Street-Art-Künstler für ein weiteres Großprojekt in München zu gewinnen, und mit ihm seine bis dahin deutschlandweit erste Einzelausstellung im AMUSEUM of Contemporary Art zu realisieren.

 

Andy Warhol & Keith Haring. Party of Life, Museum Brandhorst, 28. Juni 2024 bis 26. Januar 2025

Das Museum Brandhorst besitzt mit über 120 Werken die größte Warhol-Sammlung außerhalb der USA und eine beträchtliche Anzahl an Arbeiten von Keith Haring. Mit „Andy Warhol & Keith Haring. Party of Life“ präsentiert das Museum die weltweit erste umfassende institutionelle Ausstellung, die sich beiden Künstlern widmet. Sie zeigt über 120 Werke aus deren Schaffen, darunter Kollaborationen zwischen den beiden sowie Arbeiten, die in Austausch mit anderen Künstlerinnen und Künstlern, Performern, Literaturschaffenden oder Musik- und Modeikonen der 1980er-Jahre entstanden sind. In einer Zeit, die von MTV, Discos, Voguing, Hip-Hop, New Wave und Graffiti geprägt war. Neben Schlüsselwerken fokussiert „Party of Life“ auch auf Film- und Fotoaufnahmen, Archivmaterial sowie von den Künstlern entworfene Poster, Schallplatten und Alltagsgegenstände.

Architektur, Design und Kunsthandwerk

 

Das Fahrrad. Kultobjekt Designobjekt, Pinakothek der Moderne, bis 22. September 2024

Die Ausstellung in der Pinakothek der Moderne stellt erstmals das Thema Fahrraddesign in den Mittelpunkt. Gezeigt werden 70 Beispiele, die zu den ungewöhnlichsten und spannendsten Fahrrädern der Designgeschichte gehören.

Dass Fahrraddesign nicht nur Handwerks- und Rahmenbauerkunst, nicht nur das Werk von genialen Erfindern, Tüftlern, Besessenen und Enthusiasten ist, belegen die zahlreichen Entwürfe von Flugzeug- und Automobilingenieuren wie Paul Jaray, Hermann Klaue oder Alex Moulton sowie von Industrie-Designern, darunter Luigi Colani, Richard Sapper, Michael Conrad, Giorgetto Giugiaro, Marc Newson, Christian Zanzotti oder Ross Lovegrove.

 

Paula Scher: Type is Image, Pinakothek der Moderne, 23. Juni 2023 bis 22. September 2024

Paula Scher (geb. 1948) ist die international einflussreichste und erfolgreichste Grafikerin ihrer Generation. Ihre Entwürfe haben Generationen von Designern geprägt und sind zu Ikonen des Grafikdesigns geworden. Dabei steht für die Grafikerin die Schrift, also die Typografie im Zentrum ihrer Arbeiten. Die Neue Sammlung – The Design Museum zeigt mit „Paula Scher: Type is Image“ die erste Einzelausstellung in Deutschland.

Von ihren frühen und preisgekrönten Album-Covern der 1970er-Jahre, über ihre langjährige Arbeit für das New York Public Theater und Corporate-Identity-Aufträge wie jenen für Microsoft Windows 8 bis zu ihren jüngsten Arbeiten an handgemalten Landkarten wird das gesamte Spektrum ihrer Arbeit in herausragenden Entwürfen vorgestellt. Mit „Paula Scher: Type is Image“ präsentiert Die Neue Sammlung – The Design Museum das umfangreiche und vielfältige Werk dieser Grafikerin auf spielerische Weise in einer neu entwickelten raumbezogenen Inszenierung.

 

Martino Gamper: Sitzung, Haus der Kunst, 28. Juli 2023 bis 31. März 2024

Mit dem neuen, spielerischen Werk „Sitzung“ des italienischen Designers Martino Gamper wird die Mittelhalle im Haus der Kunst zu einem neuen, sich ständig weiterentwickelnden sozialen Raum. Als Artist-in-Residence wird Gamper eine Reihe neu gestalteter Stühle entwerfen, eine Weiterentwicklung seines gefeierten Langzeitprojekts „100 Chairs in 100 Days“. Während der Laufzeit werden die Stühle von Gästen und den Mitarbeitenden nach Belieben umgestaltet – um sich zu versammeln, auszuruhen und zu spielen. (Das Bild zur Ausstellung ist das Titelbild des gesamten Artikels „Lust auf Kunst“)

Viktor&Rolf. Fashion Statements, Kunsthalle München, 23. Februar bis 6. Oktober 2024

In der ersten Retrospektive im deutschsprachigen Raum zeigt die Kunsthalle München vom 23. Februar bis 6. Oktober 2024 rund 100 Kreationen des Künstlerduos Viktor&Rolf. Die bekennenden Außenseiter der Modewelt haben sich mit ihrer unkonventionellen Herangehensweise an Design, ihrer technischen Perfektion und mit ihren umfassenden Kenntnissen der Mode- und Kunstgeschichte einen Namen gemacht. Ihre Kreationen wurden von Künstlerinnen wie Madonna, Tilda Swinton, Lady Gaga, Katy Perry, Doja Cat und Cardi B getragen sowie in Ballettproduktionen und in einer Oper unter Regie von Robert Wilson in Szene gesetzt.

Die Ausstellung ist in neun Kapitel unterteilt, die zentrale Themen in Viktor&Rolfs Schaffen aufgreifen, und zeigt Stücke aus dem eigenen Archiv der Designer sowie aus Privatsammlungen. Dazu wird eine Auswahl an handgefertigten Porzellanpuppen der beiden Künstler zu sehen sein sowie animierte Projektionen des mehrfach Oscar-prämierten Visual-Effects-Studios Rodeo FX.

 

München – Mekka der zeitgenössischen Kunst

 

Kunstlabor 2, Kunstlabor 2 des Museum of Urban and Contemporary Art (MUCA), seit 26. Oktober 2021 für fünf Jahre

Knapp 10.000 Quadratmeter und sechs Etagen umfasst das KUNSTLABOR 2 in einem ehemaligen Gesundheitshaus in der Maxvorstadt. Es wurde als Zwischennutzungsprojekt vom Museum of Urban and Contemporary Art (MUCA) in ein neues Zentrum für Kunst und Kultur umgewandelt. Besonders spannend für Fans von Street- und Urban Art: Zwei der sechs Etagen wurden und werden von mehr als 100 Künstlern in ein begehbares Kunstwerk verwandelt.

Mit dabei sind bekannte Namen wie Loomit oder Rapper Samy Deluxe, aber auch Newcomer wie Pepe (alias Jose Luis Villanueva Contreras). Neben den permanenten Rauminstallationen und wechselnden Ausstellungen wird ein umfangreiches Rahmenprogramm angeboten: Führungen, Workshops, Filmtage, Konzerte, Lesungen, Werkstätten, Performances und viele weitere kulturelle Highlights. Die Fassade wird legal und kostenfrei von den Betreibern des KUNSTLABOR 2 für Künstler als gestalterische Plattform zur Verfügung gestellt.

Von Andy Warhol bis Kara Walker. Szenen aus der Sammlung Brandhorst, Museum Brandhorst, bis 14. Juli 2024

Das Museum Brandhorst präsentiert seine Sammlung neu. Die Ausstellungsräume im Erdgeschoss sind nun als eine Serie von Modulen konzipiert, in denen bestimmte Themen, historische Ereignisse und einzelne Künstlerinnen und Künstler umkreist werden: etwa die Beziehung zwischen Malerei und Protest oder monografische Präsentationen der Arbeiten von Andy Warhol, Kara Walker und Pope.L. Ein Fokus liegt dabei auf der Kombination von Neuerwerbungen aus jüngerer Zeit mit Klassikern aus dem Bestand. Die Ausstellung will verdeutlichen, dass zeitgenössische Kunst – ob durch ihr Sujet, ihre Produktionsweise oder die philosophische Reflexion – mit unserer Lebenswirklichkeit in einem Bedeutungszusammenhang steht, der sich wechselseitig verstärkt.

 

Fragment of an Infinite Discourse. Gegenwartskunst aus dem Lenbachhaus, die Schenkung Jörg Johnen und die KiCo Stiftung, Lenbachhaus, ab 28. Juni 2023

Die Ausstellung zeigt Werke aus der Sammlung zeitgenössischer Kunst von Jörg Johnen, die der Berliner Sammler und ehemalige Galerist in Teilen der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München schenkt. Es handelt sich um 64 Werke von 26 Künstlerinnen und Künstlern, u.a. von Werke von Maria Bartuszová, Katharina Fritsch, Prabhavathi Meppayil, Wiebke Siem, Mario García Torres und Jeff Wall.

„Fragment of an Infinite Discourse“ ist der Titel eines Kunstwerks des mexikanischen Konzeptkünstlers Mario García Torres. Drei Glasringe greifen ineinander, ohne sich zu berühren. Das Werk bildet den Auftakt zur Ausstellung und veranschaulicht deren Programm. Es zeigt, wie subtil und zugleich unauflöslich die Dinge miteinander verbunden sind, und regt unterschiedliche Assoziationen, Empfindungen und Deutungen an. Ganz anschaulich zeigen die Ringe als geometrische Elemente die unendliche Kreisform an. Der Titel der Ausstellung soll daher die Fülle der konzeptuellen Positionen darstellen und zugleich die vielfachen Möglichkeiten der Interpretationen und Perspektiven eröffnen.

Damien Hirst: The Weight of Things, Museum für Urbane und zeitgenössische Kunst (MUCA), ab 26. Oktober 2023

Erstmals in Deutschland sind im MUCA einige der ikonischsten Werke von Damien Hirst in einer großen Überblicksausstellung zu sehen. Die Ausstellung mit dem Titel „The Weight of Things“ zeigt mehr als 40 Werke aus 40 Jahren der Karriere des Künstlers. Die Ausstellung umfasst Installationen, Skulpturen und Gemälde, von denen einige noch nie zuvor zu sehen waren, sowie einige von Hirsts Serien, darunter Natural History (Formaldehyd-Skulpturen), Spin Paintings, Medicine Cabinets, Treasures from the Wreck of the Unbelievable, Cherry Blossoms sowie seine Spot- und Butterfly Paintings.

„The Weight of Things“ zeigt unter anderem Marmor- und Bronzeskulpturen und Leuchtkästen aus der Serie Treasures from the Wreck of the Unbelievable, die 2017 erstmals in der Punta della Dogana und im Palazzo Grassi in Venedig ausgestellt wurde. Diese Werke basieren auf einer erfundenen Legende über ein antikes Schiffswrack und verweben Fakten und Fiktion. Die Serie Cherry Blossoms interpretiert mit spielerischer Ironie das traditionelle Thema der Landschaftsmalerei neu. Hirst kombiniert dicke Pinselstriche und Elemente der gestischen Malerei und bezieht sich dabei sowohl auf den Impressionismus und Pointillismus als auch auf Action Painting.

 

Glitch. Die Kunst der Störung, Pinakothek der Moderne, 1. Dezember 2023 bis 17. März 2024

Gesprungene Smartphone-Displays, verzerrte Bilder, bunte Pixelstrukturen. Erst im Moment der Störung richtet sich unsere Aufmerksamkeit auf die Beschaffenheit der technischen Medien, die uns täglich umgeben, ohne sich dabei jedoch selbst in den Vordergrund zu drängen. Als eine der jüngsten und unberechenbarsten Kunstformen lenkt die Glitch Art gezielt das Augenmerk auf die Ästhetik des Fehlerhaften. Zunächst in den 1950er-Jahren im Fachjargon von Radio- und Fernsehtechnikern verwendet, beschreibt der Terminus Glitch (jiddisch gletshn – rutschen, weggleiten) bald im Kontext von Computerspielen Programmier- oder Grafikfehler.

Die Sonderausstellung „Glitch“ wird auf 1.200 qm Ausstellungsfläche in der Pinakothek der Moderne der „Kunst der Störung“ als globalem Phänomen nachspüren und beleuchtet erstmals auch die historischen Ursprünge der künstlerischen Bewegung der Glitch Art. Leitgedanke der Ausstellung ist die Anerkennung der Relevanz von Fehlern und Störungen als Grundlage für Fortschritt und nicht zuletzt Kreativität. Insgesamt 50 internationale Kunstschaffende hinterfragen mit ihren Werken kritisch die Realitätsnähe der Medien, schaffen eigene oder bislang ungesehene Welten oder decken normative Ordnungen und soziale Ungleichheiten auf. Der Einsatz von Störelementen dient ihnen dabei als Mittel der Kritik, das es ihnen erlaubt, Unsichtbares sichtbar zu machen.

Orhan Pamuk. Der Trost der Dinge, Lenbachhaus, 18. Mai 2024 bis 13. Oktober 2024

Orhan Pamuk (geboren 1952 in Istanbul) – der erste türkische Schriftsteller, der den Literaturnobelpreis erhielt – präsentiert im Lenbachhaus sein vielseitiges, kreatives Schaffen als Autor, Fotograf, Zeichner, Kurator, Museumsgründer und bedeutende politische Stimme unserer Gegenwart. Die Ausstellung basiert auf dem 2008 erschienenen Roman „Das Museum der Unschuld“, in dem Pamuk die Geschichte des reichen Bürgersohns Kemals erzählt, der nach dem tragischen Ende seiner Liebe zu seiner armen Cousine Füsun Alltagsgegenstände sammelt, die ihn an die Geliebte erinnern.

Tatsächlich eröffnete Pamuk 2012 in Istanbul unter dem Namen „Museum der Unschuld“ ein ganz reales Museum, das Fundstücke und Artefakte dieser fiktiven Liebe zeigt. Die Objekte spiegeln zugleich das tägliche Leben in Istanbul zwischen den 1950er- und den 2000er-Jahren wider – und damit auch Zeitgeschehen, Geschlechterrollen oder das zeitgenössische Kino. Im Münchner Lenbachhaus sind 41 Kabinette aus Pamuks Istanbuler „Museum der Unschuld“ zu sehen, die der Künstler für diese Wanderausstellung nachgestaltet hat.

Eigens für die Ausstellung entstehen zusätzlich neue Werke, in denen sich der Nobelpreisträger mit der Sammlung des Lenbachhauses und Künstlern wie Wassily Kandinsky, Paul Klee und Alfred Kubin auseinandersetzt.

Eccentric. Ästhetik der Freiheit, Pinakothek der Moderne, 25. Oktober 2024 bis 27. April 2025

Im allgemeinen Sprachgebrauch gilt eine exzentrische Haltung als überspannt und dekadent. Dabei ist Exzentrik viel mehr. Denn sie verweigert sich jeder Ideologie – für die Freiheit der Demokratie. Dies ist der Grundgedanke der ersten Ausstellung über das Potenzial von Exzentrik als Ästhetik der Freiheit. Im Zentrum steht die Kunst ab 1980, auch Mode, Design, Film und Architektur werden beispielhaft einbezogen. Eccentric feiert die Vielfalt und Vielschichtigkeit der großen Themen Natur, Schönheit, Intimität, Humanismus.

In der Ausstellung zu sehen sind  Gemälde, Skulpturen, Installationen und Videoarbeiten von John Bock, Maurizio Cattelan, Marguerite Humeau, Jonathan Meese, Pipilotti Rist, Anna Uddenberg und vielen weiteren internationalen Künstlerinnen und Künstlern.

 

Film- und Fotoausstellungen

 

This Is Me, This Is You. Die Eva Felten Fotosammlung, Museum Brandhorst, 19. Oktober 2023 bis 7. April 2024

Die Ausstellung gewährt der Öffentlichkeit erstmals Einblick in eine international bedeutende Fotosammlung, die über vier Jahrzehnte hinweg gewachsen ist. Die großzügige Schenkung der Eva Felten Fotosammlung erweitert die Bestände des Museums Brandhorst um 429 Werke von mehr als 140 Künstler:innen von den 1930er-Jahren bis in die unmittelbare Gegenwart. Die Schenkung markiert einen historischen Moment in der Geschichte des Museums, dessen Sammlung sie nicht nur entscheidend vergrößert, sondern mit dem Medium Fotografie um eine zentrale Praxis der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts bereichert. Damit schließt sie zugleich eine Lücke im Museum Brandhorst, das seit seiner Eröffnung 2009 zu einem der bedeutendsten Museen für zeitgenössische Kunst in Deutschland herangewachsen ist.

„This Is Me, This Is You“ versammelt namhafte Positionen der Fotografiegeschichte von Robert Frank, Evelyn Hofer, Gordon Parks über Isaac Julien, Sherrie Levine, Richard Prince bis zu Zoe Leonard, Arthur Jafa und LaToya Ruby Frazier.

 

Ausstellungen im Jüdischen Museum

 

München Displaced. Der Rest der Geretteten, Jüdisches Museum und Münchner Stadtmuseum, 5. Juli 2023 bis 17. März 2024

Die Geschichte der Sche’erit Hapleta, hebräisch für „der Rest der Geretteten“, wie die Selbstbezeichnung der jüdischen Displaced Persons (DPs) lautete, bildet einen Schwerpunkt in der Sammlung des Jüdischen Museums München. Jedoch wurde die DP-Geschichte Münchens bisher nicht umfassend, d.h. auch aus nicht-jüdischer Perspektive lokalgeschichtlich untersucht.

In zwei nebeneinander stehenden, zeitlich parallel laufenden Ausstellungen im Jüdischen Museum München und im Münchner Stadtmuseum, werden die Geschichten der Erfahrungen der DP-Communities in einen aufeinander bezogenen Zusammenhang gebracht und das Erleben und die Schicksale der DPs jüdischer und nicht-jüdischer Herkunft in den unmittelbaren Nachkriegsjahren Münchens als wichtiger Referenzpunkt für die Einwanderungsgeschichte Münchens herausgearbeitet.

Dabei wird das Gebiet rund um die Möhlstraße im Stadtviertel Bogenhausen beleuchtet. Dieses Viertel war nach 1945 mit zentralen Einrichtungen wie dem JOINT, dem Büro der Historischen Kommission und dem Zentralkomitee der befreiten Juden in Bayern, Lebensmittelläden und koscheren Restaurants für die jüdischen DPs von immenser Bedeutung. Auch Existenzgründungen jüdischer DPs in München nach 1945 und Antisemitismus in der Nachkriegszeit, die Wiedereinweihung der Synagoge Reichenbachstraße 1947 und die „Ausstellung jüdischer Künstler“ 1948 in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus werden in der Ausstellung thematisiert.

 

Tante Olgas Silberleuchter. Eine Münchner Familiengeschichte, Jüdisches Museum, 25. Oktober 2023 bis 17. März 2024

1939 wurde eine Verordnung erlassen, die Deutsche jüdischer Herkunft dazu zwang, Schmuck und wertvollen Hausrat abzugeben. Auch die Münchnerin Olga Maier musste sich von einem Paar silberner Kerzenleuchter trennen, die das Bayerische Nationalmuseum für seine Sammlung erwarb. Olga Maier, Familienmensch und echtes Münchner Kindl, pflegte stets ein enges Verhältnis zu ihren Verwandten. Dieses blieb auch aufrecht, als einige ins Ausland flohen. Olga selbst gelang das nicht. Sie wurde 1942 in das Getto Theresienstadt deportiert und später im KZ Treblinka ermordet.
Lange Zeit blieben das Leben von Olga Maier und auch die Geschichte der Leuchter im Dunklen. Erst 2022 wurden die Kerzenleuchter nach Recherchen im Bayerischen Nationalmuseum an die Erbengemeinschaft restituiert. Um die Erinnerung an Olga Maier aufrechtzuerhalten, schenkte sie die Leuchter dem Jüdischen Museum München.
In der Studienraumausstellung wird die Geschichte Olga Maiers sowie ihrer Familie, die heute in die ganze Welt verstreut ist, erzählt. Gleichzeitig soll an diesem Leuchterpaar exemplarisch die systematische Entrechtung von Jüdinnen und Juden während der NS-Zeit aufgezeigt werden.

Ausstellungen im NS-Dokumentationszentrum

Rechtsterrorismus, Verschwörung und Selbstermächtigung – 1945 bis heute, NS-Dokumentationszentrum, 18. April bis 28. Juli 2024

Anhand von lokalen, regionalen, aber auch internationalen Beispielen wird die anhaltende rechtsterroristische Bedrohung in der Vergangenheit bis in unsere jüngste Gegenwart sichtbar gemacht und historisch verortet – darunter das Oktoberfestattentat vom 26. September 1980 und der Anschlag im Münchner Olympia-Einkaufszentrum vom 22. Juli 2016. Deutlich wird, dass Rechtsterrorismus keine temporäre und lokale Erscheinung der Gegenwart ist, sondern ein ständiger Begleiter der deutschen und internationalen Geschichte. Deutlich werden auch die Folgen, die rechtsterroristische Gewalt für die davon Betroffenen hat – Trauer um die Toten und Verletzten, Traumata und der leidvolle Kampf um Anerkennung des Erlittenen.

 

Sonderausstellung im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst (SMAEK)

 

Operation Finale. Die Ergreifung und der Prozess von Adolf Eichmann, Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (SMAEK), 24. November 2023 bis 30. April 2024

Die Ausstellung zeigt, wie der israelische Geheimdienst Mossad und der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer im Jahr 1960 Adolf Eichmann, einen der berüchtigtsten Holocaust-Täter, in Argentinien ausfindig machten, wie seine Entführung nach Israel durchgeführt und wie ihm schließlich der Prozess gemacht wurde. Es war der erste große Prozess, in dem Opfer des Holocaust vor der Weltöffentlichkeit Zeugnis von den Verbrechen der Nazis ablegten. Die Ausstellung „Operation Finale“ stammt aus Israel und den USA und wird von der Adolf Rosenberger gGmbH und dem Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst (SMÄK) erstmalig nach Deutschland gebracht. Sie ist eine Multimedia-Ausstellung mit Kurzfilmen, Fotografien und Exponaten, die die Besuchenden direkt in die Szenerie des Prozesses Anfang der 1960er-Jahre zurückversetzen.

Ausstellungen im Deutschen Museum

 

19 komplett neue Dauerausstellungen auf der Museumsinsel, Deutsches Museum, seit 8. Juli 2022

Der erste Abschnitt der großen Modernisierung des Gebäudes auf der Museumsinsel ist vollendet. Auf rund 20.000 Quadratmetern gibt es gleich 19 komplett erneuerte Dauerausstellungen zu entdecken. Die thematische Vielfalt reicht dabei von der Atomphysik bis zu Landwirtschaft und Ernährung, von der Chemie bis zu Brücken und Wasserbau, von der Luft- und Raumfahrt bis zur Gesundheit.

Gezeigt werden einige der größten Meisterwerke, wie der erste Dieselmotor, das Siemens-Studio für elektronische Musik, die Helios-Raumsonde oder die berühmt-berüchtigte Enigma-Chiffriermaschine. Einen ersten Einblick in die Abteilungen nach dem Umbau erhalten Sie hier.

Und es sind auch Neuerwerbungen des Deutschen Museums, wie der richtungsweisende Sycamore-Quantenprozessor oder die ersten zugelassenen Anti-Corona-Impfstoffe zu sehen. Viele interaktive Demonstrationen, begehbare Exponate, Erlebnisräume für Virtual Reality oder Augmented Reality und zahlreiche Medienstationen machen Technik und Wissenschaft lebendig und im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar.

 

Ausstellungen im Münchner Umland

 

Ausstellungen der MuSeenLandschaft Expressionismus, Museen im oberbayerischen Voralpenland

Zwischen München und den Alpen erstreckt sich das landschaftlich außerordentlich attraktive oberbayerische Voralpenland. Im frühen 20. Jahrhundert kamen die jungen Expressionisten aus München hierher, um die Natur in kraftvollen Farben und Formen zu erfassen. Emil Nolde und Ernst Ludwig Kirchner waren hier, bevor sie Mitglieder der Dresdner Künstlergemeinschaft „Brücke“ wurden. Besonders innig waren die Künstler des Blauen Reiter Wassily Kandinsky, Gabriele Münter, Franz Marc, Alexej von Jawlensky oder Heinrich Campendonk der Region verbunden.

In der „MuSeenLandschaft Expressionismus“ gehen Naturerleben und Kunstgenuss eine einzigartige Verbindung ein: Das Buchheim Museum der Phantasie zieht mit seinen weltberühmten Expressionisten die Menschen an den Starnberger See; in  Kochel am See bietet das Franz Marc Museum exquisites Kunsterleben rund um seinen Namensgeber; am Staffelsee lockt das Schloßmuseum Murnau mit dem „Blauen Reiter“ und Gabriele Münter; in der Nähe der Osterseen macht das Museum Penzberg mit Campendonk auf sich aufmerksam und in München ist im Lenbachhaus die weltweit größte Sammlung an Werken des „Blauen Reiter“ zu sehen. Unter dem Jahresthema: „Starke Frauen – Künstlerinnen, Musen, Macherinnen“ laden die beteiligten Museen 2024 dazu ein, die Museen und die sie umgebende Landschaft neu zu erleben und/oder wieder zu entdecken.

 

Informationen zu Ausstellungen und zu den Münchner Museen mit Adressen und Öffnungszeiten finden Sie auch auf muenchen.de

 

 

Fotos: Judith Buss, Dmitry Kokh, Museum of Modern Art New York, Archäologische Staatssammlung, Karl Hubbuch Stiftung, Photo Tate, Fratelli Büchi, Courtesy of the artist and Anton Kern Gallery, New York, Nicolai Kästner, MUCA/ Wunderland Media, Stéphan Gladieu, Eva Jünger, Deutsches Museum, Reinhard Krause, Frank Stolle, Thomas Struth, Damien Hirst and Science Ltd., Adrian Siedentopf, Kunstverein Positive Propaganda e.V., Ann-Christine Woehrl, Museum der Unschuld, Bayerische Staatsgemäldesammlungen (Nicole Wilhelms), The Keith Haring Foundation Collection, Andreas Gursky
Ein Mann und eine Frau nehmen in einem Waschsalon einen Podcast auf.

Münchner Podcasts

Hier gibt's was auf die Ohren

Viele Münchner Museen und Institutionen haben ihren eigenen Podcast. Ein Überblick.

Viele Münchner Museen und Institutionen haben ihren eigenen Podcast. Hier stellen wir Ihnen ein paar besonders hörenswerte Beispiele vor.

Ein Mann und zwei Frauen, von denen eine ein Kleinkind auf dem Schoß hat, in Sitzposition aber ohne Sitzgelegenheit in einem mit rotem Granit ausgelegten Raum.

Ausstellungsvorschau Münchner Museen 2024

Lust auf Kunst

Diese Ausstellungen in den Münchner Museen machen 2024 richtig Lust auf einen Besuch!

Von den Alten Meistern bis zu den Jungen Wilden: Diese Ausstellungen in den Münchner Museen machen 2024 richtig Lust auf einen Besuch!

Eine Wand mit Grafitti in München.

Graffiti in München

Sprüh mal!

München war lange Zeit die Wiege der europäischen Graffiti-Szene. Unser Autor hat früher selbst gesprayt und blickt nun auf ein ganz besonderes Werk.

München war lange Zeit die Wiege der europäischen Graffiti-Szene. Unser Autor hat früher selbst gesprayt und blickt nun auf ein ganz besonderes Werk.

Die Kuratorin Judith Csiki vor der Pinakothek der Moderne in München.

Münchner Museen

Die Highlights der Kuratoren

Lenbachhaus, Museum Brandhorst, Pinakothek der Moderne: Wir haben Kuratoren und Kuratorinnen gebeten, uns ihre Lieblingsstücke zu zeigen.

Lenbachhaus, Museum Brandhorst, Pinakothek der Moderne: Wir haben Kuratoren und Kuratorinnen gebeten, uns ihre Lieblingsstücke zu zeigen.

Der Brunnen im Grottenhof der Residenz durch ein Fenster hinaus fotografiert.

Königliches München

Bisou, Bisou mit dem Sonnenkönig

Kurfürstin Henriette Adelaide von Savoyen brachte im 17. Jahrhundert den Glanz Frankreichs und Italiens nach München. Ein Report.

Kurfürstin Henriette Adelaide von Savoyen brachte schon im 17. Jahrhundert den Glanz Frankreichs und Italiens an den Münchner Hof. Ein Report.

Castello di Neuschwanstein nella periferia di Monaco.

Wanderführer

Königliche Wanderlust

Herrenchiemsee, Linderhof, Schachenhaus, Neuschwanstein: Die bayerischen Schlösser gehören zu den schönsten der Welt.

Herrenchiemsee, Linderhof, Neuschwanstein: Die bayerischen Schlösser gehören zu den schönsten der Welt. Ein Wanderführer.

München Card & City Pass

München entspannt und unkompliziert entdecken: Rabatte für das vielfältige Kunst-, Kultur- und Freizeitangebot mit unseren Gästekarten.

Der Öffentliche Nahverkehr ist dabei

Mit der Card viele Rabatte, mit dem Pass vieles umsonst.

Online oder an den Tourist-Infos

Palazzo di Giustizia di Monaco.

Führung durch den Justizpalast

Bei der Führung durch den heutigen Sitz des Bayerischen Staatsministeriums für Justiz erfahren Sie alles zur Geschichte und Bedeutung des neobarocken Gerichts- und Verwaltungsgebäudes.

Jetzt für nur 20 € buchen!

Bei der Führung durch den heutigen Sitz des Bayerischen Staatsministeriums für Justiz erfahren Sie alles zur Geschichte und Bedeutung des neobarocken Gerichts- und Verwaltungsgebäudes.

Le torri della Frauenkirche di Monaco di Baviera fotografate dall'alto.

Turmauffahrt Frauenkirche

Buchen Sie hier eine Turmauffahrt auf die Aussichtsplattform der Münchner Frauenkirche und genießen Sie einen 360 Grad-Panoramablick über die Stadt.

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Buchen Sie hier eine Turmauffahrt auf die Aussichtsplattform der Münchner Frauenkirche und genießen Sie einen 360 Grad-Panoramablick über die Stadt.

Piccola sala riunioni del Neues Rathaus di Monaco di Baviera

Rathausführung München

Entdecken Sie mit einem offiziellen Guide von München Tourismus das Neue Rathaus am Marienplatz.

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Magistrat, Monachia und Meisterfeier: Entdecken Sie mit einem offiziellen Guide von München Tourismus das Neue Rathaus am Marienplatz.

Außenansicht des Hofbräuhauses München bei Dämmerung.

Führung durch das Hofbräuhaus

Entdecken Sie das berühmteste Wirtshaus der Welt mit einem offiziellen Guide der Landeshauptstadt und genießen Sie im Anschluss eine frische Mass Bier!

Für 28 € buchen, Mass Bier inklusive!

Entdecken Sie das berühmteste Wirtshaus der Welt und genießen Sie im Anschluss eine frische Mass Bier!

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Kinder_Residenz.jpg

Kindertouren

Spannende Rätsel, ein blauer Diamant, mittelalterliche Geschichten und sogar ein Tatort – die Kindertouren bieten sieben spannende Erlebnisse an, die ein Stückchen Geschichte der Stadt München spielerisch näherbringen. Ein Überblick.

Jetzt für nur 8 € buchen!

Die Touren bieten sieben spannende Erlebnisse an, die ein Stückchen Geschichte der Stadt München spielerisch näherbringen. Ein Überblick.

Spannende Rätsel, ein blauer Diamant, mittelalterliche Geschichten und sogar ein Tatort – die Kindertouren bieten sieben spannende Erlebnisse an, die ein Stückchen Geschichte der Stadt München spielerisch näherbringen. Ein Überblick.

Torri di Marienplatz a Monaco di Baviera.

Altstadtführung

Die Stadtführung für alle, die die schönsten Ecken der Münchner Innenstadt kennenlernen möchten.

Jetzt für nur 18 € buchen!

Die Stadtführung für alle, die die schönsten Ecken der Münchner Innenstadt bei einem Spaziergang kennenlernen möchten.

Eine Frau mit lackierten Fingernägeln hält ein Geschenk mit der Aufschrift „einfach München“

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Zwei Personen machen eine ArtSchnitzel Tour.

ArtSchnitzel-Touren im Kunstareal

Kunst ist für alle da, Kunst muss nicht viel Geld kosten und vor allem: Kunst macht Spaß! Buchen Sie hier eine ArtSchnitzel-Tour durch das Kunstareal in München

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Der Nachtwächter Wolfram bläst vor dem Alten Rathaus in ein Horn.

Stadtführung mit dem Nachtwächter Wolfram

Eine Stadtführung der besonderen Art: Bei der Nachtwächter-Tour erkunden Sie die Altstadt und erfahren jede Menge spannender Geschichten.

Jetzt für nur 19 € buchen!

Bei der Nachtwächter-Tour erkunden Sie die Altstadt und erfahren jede Menge spannender Geschichten.

Eine Stadtführung der besonderen Art: Bei der Nachtwächter-Tour erkunden Sie die Altstadt und erfahren jede Menge spannender Geschichten.

Graffiti in der Tumblingerstraße in München.

Street Art-Tour

Wussten Sie, dass München Vorreiter der europäischen Graffiti-Szene war? Entdecken Sie mit unserer Street Art-Tour heute noch unterschiedliche Kunst hautnah in der Stadt!

Jetzt für nur 32 € buchen!

Erleben Sie auf unserer Street Art-Tour die unterschiedliche Kunst der Stadt & spannende Graffiti!

Wussten Sie, dass München Vorreiter der europäischen Graffiti-Szene war? Entdecken Sie mit unserer Street Art-Tour heute noch unterschiedliche Kunst hautnah in der Stadt!

Graffiti von Freddie Mercury auf dem Holzplatz in München.

Freddie Mercury-Tour

Entdecken Sie die Lieblingsorte des Queen-Sängers und erfahren Sie mehr über seine Vorlieben, seine Freunde und die ein oder andere Geschichte.

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Entdecken Sie die Lieblingsorte des Queen-Sängers und erfahren Sie mehr über seine Vorlieben, seine Freunde und die ein oder andere Geschichte.

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Ein Steinkrug mit der Aufschrift Oktoberfest München.

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Oktoberfest-Shop

Holen Sie sich ein Stück Oktoberfest nach Hause: Erwerben Sie offizielle Souvenirs wie das Wiesnplakat oder den Oktoberfest-Maßkrug im offiziellen Oktoberfest-Shop.

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Blick von der Hackerbrücke im Sonnenuntergang in München

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Bahnhit: Alle Wege führen nach München

München-Urlaub inklusive Anfahrt aus ganz Deutschland und Hotel mit Frühstück: Mit dem Bahnhit reisen Sie entspannt und umweltfreundlich in der 1. Klasse!

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Tasche auf grünem Hintergrund

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