Der Karlsplatz-Stachus gehörte in den 60-er Jahren zum Verkehrsknotenpunkt in München. Daher stammt auch der Ausdruck: "Da geht's ja zua wia am Stachus".

Münchner Innenstadt

Klassisches und Kurioses

Zahlreiche Münchner Geschichten lassen sich auf der rund einen Kilometer langen Strecke erzählen, die am Karlsplatz-Stachus beginnt und durch die Fußgängerzone entlang der Neuhauser- und Kaufingerstraße bis hin zum Marienplatz führt.

Einst waren es Salzhändler und Kaufleute, heute sind es zahlreiche Shopping-Fans, die sich hier tummeln. Selbst Napoleon zog an einem nebligen Abend im Herbst 1805 auf diesem Weg in München ein. Bereits der Doppelname Karlsplatz-Stachus lässt einen heute schmunzeln: Der Pfälzer Kurfürst Karl Theodor nannte nach seiner Regierungsübernahme 1777 in Bayern Plätze und Orte in München kurzerhand nach sich um. So kam es auch zu den Bezeichnungen Karlstor und Karlsplatz.

Die Einheimischen leisteten zivilen Ungehorsam und gaben dem Platz den Spitznamen „Stachus“ nach dem nahe gelegenen Wirtshaus des Eustachius Föderl. Hatte doch der ungeliebte Kurfürst vor, Bayern als Tauschprojekt den Österreichern zu vermachen! Der Name „Stachus“ hat sich neben dem offiziellen bis heute erhalten und ist sogar Bestandteil der elektronischen U-Bahn-Ansage.

Das Karlstor ist eines der drei verbliebenen Stadttore der Ende des 18. Jahrhunderts abgerissenen Stadtmauer. Bis zum Bau der Fußgängerzone 1972 verlief hier der Hauptdurchgangsverkehr der Stadt. Unter dem Rundbogen des Mittelteils befinden sich in den Ecken sogenannte Kragenköpfe von Münchner Originalen. Einer davon zeigt den Kutscher Franz Xaver Krenkl, dessen Dreistigkeit die Toleranz von König Ludwig I. auf eine harte Probe stellte.

Die Einheimischen leisteten zivilen Ungehorsam und gaben dem Karlsplatz den Spitznamen „Stachus“ nach dem nahe gelegenen Wirtshaus des Eustachius Föderl.

Mit einem Gespann, das dem des Königs an Pracht und PS in jeder Hinsicht überlegen war, überholte er die königliche Kutsche. Als wäre dieser Regelübertritt nicht schon zu viel des Guten, rief er dem in seiner Ehre gekränkten Souverän noch ein freches „Wer ko, der ko! (Wer kann, der kann!)“ entgegen. Ein Ausspruch, der in Bayern zum Synonym für entspanntes Selbstbewusstsein wurde.

Video: Stadt & Viertel

Auf dem Weg durch die Fußgängerzone kommt man linker Hand am Jagd- und Fischereimuseum vorbei, zu dessen Besonderheiten ein irischer Riesenhirsch, ein Höhlenbär und eine stattliche Sammlung von Wolpertingern (bayerische Fabelwesen) zählen. Seit 2018 gibt es dort die Dauerausstellung „Wasserwelten – Fischgeschichten."

1935 rauschte der „Teufelsflieger“ Ernst Udet mit senkrecht gestellten Tragflächen zwischen den beiden Türmen der Frauenkirche hindurch.

Wenige Schritte weiter eröffnet sich zur Linken die Aussicht auf die Frauenkirche, die von Jörg von Halsbach im 15. Jahrhundert erbaut wurde. Die Türme mit den sogenannten „Welschen Hauben“ sind ein Wahrzeichen der Stadt. Weniger bekannt ist, dass die Hauben den Felsendom in Jerusalem, eines der bedeutendsten Heiligtümer des Islam, zum Vorbild hatten. Immer wieder fordern die Zwillingstürme zu spektakulären Aktionen heraus.

1935 rauschte der „Teufelsflieger“ Ernst Udet mit senkrecht gestellten Tragflächen zwischen den beiden Türmen hindurch und 2014 konnte erst ein Großeinsatz der Polizei Kletterfanatiker stoppen, die den Südturm bereits bis zum Glockenstuhl bestiegen hatten. Die reguläre Auffahrt zur Aussichtsplattform des Südturms wird nach dem Abschluss der Renovierungsarbeiten wieder möglich sein.

Nun ist es nicht mehr weit bis zum Marienplatz. Bei der Gründung Münchens 1158 war die Siedlung nicht viel größer als dieser Platz. Die Mariensäule in der Mitte gab dem einstigen Marktplatz seinen Namen. Sie geht auf ein Gelübde im Dreißigjährigen Krieg zurück, als das von den Schweden besetzte München nicht zerstört wurde.

Rathausführung

Magistrat, Monachia und Meisterfeier: Entdecken Sie mit einem offiziellen Guide von München Tourismus das Neue Rathaus am Marienplatz. Alle Infos finden Sie hier.

Im Neuen Rathaus amtiert der Oberbürgermeister und vom Balkon aus grüßt der FC Bayern bei seinen Meisterfeiern die Fans. Um 11, 12 und (im Sommer auch um 17 Uhr) betrachten zahlreiche Schaulustige das Glockenspiel im Rathaus-Turm. Im Erdgeschoss des Rathauses berät die Tourist-Information der Stadt die Gäste Münchens.

 

Neugierig geworden? Dann buchen Sie sich doch eine Einzel- oder Gruppenführung durch die Altstadt und lassen Sie sich die schönsten Ecken der Münchner Innenstadt von einem offiziellen Guide zeigen.

 

 

Text: München Tourismus; Foto: Jörg Lutz; Illustration: Julia Pfaller; Video: Redline Enterprises

Coronavirus: aktuelle Regelungen

Hotels und Beherbergungsbetriebe, Ladengeschäfte, Innen- und Außengastronomie, und auch Clubs und Diskotheken sind geöffnet. Alle Informationen über verbleibenden Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus und Ihrem Aufenthalt in München finden Sie hier.

Beim Streetlife Festival und anderen Straßenfesten gehört die Ludwigsstraße den Fußgänger*innen.

Ein Stadtteil zum Leben und Erleben

Die Maxvorstadt ist ein umtriebiges Viertel: Bildung, Kultur und Business treffen auf ein buntes urbanes Angebot.

Die Maxvorstadt ist ein umtriebiges Viertel: Universitäten, Kulturtempel und Business treffen auf kleine Cafés, Bars, Restaurants und bunte Geschäfte.

Einer der schönsten Plätze in Haidhausen: Der Weißenburger Platz ist immer anders bepflanzt.

Ein Dorf mitten in der Stadt

Spaziert man durch die Gassen Haidhausens und der Au hat man fast das Gefühl, in einem Dorf zu ein.

Spaziert man durch die Gassen Haidhausens und der Au mit kleinen Geschäften und grünen Innenhöfen, hat man fast das Gefühl, in einem Dorf zu ein.

Akademie der Bildenden Künste im Stadtteil Maxvorstadt.

Von Kunst und Literatur

Um 1900 waren es Kunst- und Literaturschaffende, die sich rund um Universität und Kunstakademie ansiedelten und den Geist Schwabings prägten.

In der Blütezeit der Schwabinger Bohème um 1900 waren es Kunst- und Kulturschaffende, die sich im Viertel ansiedelten und dessen Geist prägten.

Die Pfarrkirche St. Lukas am Isar-Ufer ist die einzige fast vollständig erhaltene evangelische Kirche des Historismus in München.

Ein feines Pflaster

Das Lehel gehört zu Münchens beliebtesten und teuersten Wohngegenden. Das war nicht immer so.

Das Lehel gehört zu Münchens beliebtesten und teuersten Wohngegenden. Das war nicht immer so.

Der Nymphenburger Schlosspark bietet mit seinen rund 229 Hektar Fläche jede Menge Platz zum Spazieren.

Rund um Schloss Nymphenburg

Schloss Nymphenburg ist eine der weitläufigsten barocken Schlossanlagen Europas. Ein sommerlicher Spaziergang.

Hier verbrachten bayerische Kurfürsten und Könige ihren Sommer: Schloss Nymphenburg ist eine der weitläufigsten barocken Schlossanlagen Europas. Ein sommerlicher Spaziergang.

Die Hans-Mielich-Straße im Stadtteil Untergiesing in München

Ein Viertel voller Vielfalt

Giesing ist bekannt für Fußball und Bier, doch die Bewohner*innen schätzen an ihrem Viertel vor allem die bunte Vielfalt.

Giesing ist bekannt für Fußball und Bier, doch die Bewohner*innen schätzen an ihrem Viertel vor allem die bunte Vielfalt an Architektur, Kultur und Menschen.

Wo die Nacht beginnt

Szenelokale, ruhige Hinterhöfe und kultige Läden machen den Charme von Gärtnerplatz- und Glockenbachviertel aus.

Szenelokale, Kneipen, Cafés, ruhige Hinterhöfe und kultige Läden machen den Charme von Gärtnerplatz- und Glockenbachviertel aus.

Der Karlsplatz-Stachus gehörte in den 60-er Jahren zum Verkehrsknotenpunkt in München. Daher stammt auch der Ausdruck: "Da geht's ja zua wia am Stachus".

Klassisches und Kurioses

Zwischen Stachus und Marienplatz lassen sich eine Menge kurioser Geschichten erzählen. Ein Spaziergang.

Auf der rund einen Kilometer langen Strecke zwischen Karlsplatz und Marienplatz lassen sich eine Menge spannender Geschichten erzählen. Ein Spaziergang.

Vom Dorf zum Nobelviertel

Der Stadtteil Bogenhausen im Nordosten von München besticht mit vielen Grünflächen, alten Villen und seiner Nähe zur Isar.

Hier gibt es viel zu entdecken: Der Stadtteil Bogenhausen im Nordosten von München besticht mit vielen Grünflächen, alten Villen und seiner Nähe zur Isar.

Blick am Museumsturm des Deutschen Museums vorbei auf die Isar. Der einst wilde Gebirgsfluss lockt Badegäste, Radler, Naturfans und viele andere an seine Ufer.

Zwischen Isar und Theresienwiese

Isarflimmern, Clubbing, Oktoberfest oder Multikulti am Hauptbahnhof: auf Entdeckungsreise in einem vielseitigen Stadtteil.

Isarflimmern, Clubbing, Oktoberfest oder Multikulti am Hauptbahnhof: auf Entdeckungsreise in einem vielseitigen Stadtteil.

Meisterwerke der Architektur und Unterhaltung

Mit Olympiapark, BMW Welt und Allianz Arena hat der Münchner Norden viel zu bieten.

Mit Olympiapark, BMW Welt und Allianz Arena und der ältesten Kirche der Stadt hat der Münchner Norden viel zu bieten.

Multikulturelles Miteinander

Der Charme des orientalisch-bajuwarischen Mikrokosmos im südlichen Bahnhofsviertel weckt Urlaubsgefühle.

Hier liegt der Duft von Mokka und schwarzem Tee in der Luft: Der Charme des orientalisch-bajuwarischen Mikrokosmos im südlichen Bahnhofsviertel weckt Urlaubsgefühle.

München Card & City Pass

München entspannt und unkompliziert entdecken: Rabatte für das vielfältige Kunst-, Kultur- und Freizeitangebot mit unseren Gästekarten.

Der Öffentliche Nahverkehr ist dabei

Mit der Card viele Rabatte, mit dem Pass vieles umsonst.

Online oder an den Tourist-Infos

Street Art Tour durch München

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Haben Sie gewusst, dass München Vorreiter in der europäischen Graffiti-Szene war? Noch heute gibt es ganz unterschiedliche Kunst in der Stadt zu entdecken, die Sie mit unserer Street Art Tour hautnah erleben können!

Die wohl berühmteste Brücke Münchens: Auf der Eisenbahnbrücke thront der Ausflugsdampfer Alte Utting.

Führung Viertelliebe

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Hogwarts lässt grüßen: im kleinen Sitzungssaal des Neuen Rathauses am Münchner Marienplatz.

Exklusive Tour durchs Rathaus

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Magistrat, Monachia und Meisterfeier: Entdecken Sie mit einem offiziellen Guide von München Tourismus das Neue Rathaus am Marienplatz.

Auch Datteln, Südfrüchte und exotische Früchte werden auf dem Viktualienmarkt angeboten.

Viktualienmarkt-Probiertour

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Steigen Sie die 306 Stufen zur Aussichtsplattform der Pfarrkirche St. Peter und genießen Sie genau diesen Ausblick auf den Marienplatz und die Frauenkirche.

Besuch des Rathausbalkons

Kommen Sie mit auf den berühmten Balkon des Neuen Rathaus, auf dem der FC Bayern schon so manchen Triumph gefeiert hat – und genießen Sie die schöne Aussicht über den Marienplatz.

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Altstadtführung

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Bahnhit: Alle Wege führen nach München

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