KZ-Gedenkstätte Dachau

Ort der Erinnerung

Internationaler Lern- und Erinnerungsort: Die KZ-Gedenkstätte Dachau informiert am historischen Ort über das ehemalige Konzentrationslager und seine Geschichte.

Schon am 22. März 1933, nur wenige Wochen nach Adolf Hitlers Ernennung zum Reichskanzler, wurde in Dachau ein Konzentrationslager für politische Gefangene errichtet. Es war eines der ersten staatlichen Konzentrationslager in Deutschland und diente als Vorbild für alle späteren Konzentrationslager.

Neben politischen Gegnern kamen bald weitere Häftlingsgruppen wie Zeugen Jehovas, Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle und Kriegsgefangene hinzu. In den zwölf Jahren seines Bestehens hielten die Nationalsozialisten in Dachau über 200.000 Menschen aus ganz Europa gefangen. Mehr als 40.000 wurden ermordet. Am 29. April 1945 befreiten amerikanische Soldaten die Überlebenden.

Die KZ-Gedenkstätte wurde 1965 – zum zwanzigsten Jahrestag der Befreiung des Lagers – auf Initiative und nach den Plänen der überlebenden Häftlinge errichtet.

Die selbstständige Besichtigung ist ohne Anmeldung möglich. Audioguides sind in vierzehn Sprachen erhältlich. Es finden zudem täglich geführte Rundgänge über das ehemalige Lagergelände, durch die Gebäude sowie die Dauerausstellung statt. Die Führungen werden auch in Englisch und Italienisch angeboten und dauern ca. 2,5 Stunden.

www.kz-gedenkstaette-dachau.de

 

 

Foto: Gedenkstätte Dachau

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