Glyptothek

Kunsttempel am Königsplatz

Geschlossen bis Herbst 2020 // Für Freunde antiker Skulpturen lohnt sich ein Besuch der Glyptothek am Königsplatz. Das erste öffentliche Museum Münchens widmet sich ausschließlich griechischen und römischen Statuen.        

Die meisten Exponate der Glyptothek stammen aus der Sammlung von König Ludwig I., dessen Begeisterung für die antike Kunst schon als Kronprinz geweckt wurde.

Eine wichtige Rolle spielte eine Italienreise 1804/05, von der er eine beeindruckende Sammlung griechischer und römischer Skulpturen mit nach München brachte. Mit der Glyptothek erfüllte ihm sein Architekt Leo von Klenze 1830 dann den lang gehegten Traum eines „Athen des Nordens“.

Die Glyptothek mit ihrer griechischen Tempelfassade, den ionischen Säulen und den Statuen in den Nischen an der Außenfassade bietet den Besuchern eine herausragende Sammlung antiker griechischer und römischer Marmorstatuen.

Höhepunkte sind unter anderem die Büsten von Kaiser Nero und Kaiser Augustus oder der Barberinische Faun.

Zusammen mit den Propyläen und den Staatlichen Antikensammlungen bildet die Glyptothek den Komplex klassischer Gebäude am Königsplatz.

Die Münchner lieben die Glyptothek nicht nur wegen der schönen Marmorkreationen im Inneren: Die großen Steintreppen sind ein herrlicher Platz, um in der Sonne zu sitzen und die Hektik der Stadt hinter sich zu lassen.

Tipp: Die Staatliche Antikensammlung mit einer herausragenden Sammlung antiker Vasenkunst, Bronzen und Goldschmuck der Griechen, Römer und Etrusker liegt direkt gegenüber.

www.antike-am-koenigsplatz.de

 

 

Foto: Frank Stolle