Valentin-Karlstadt-Musäum

Lachmuskeln aufgepasst!

Skurriler Humor vom Feinsten: Schräg und originell geht es im Valentin-Karlstadt-Musäum im Isartor zu.

Das Museum widmet sich dem Leben und Wirken des Münchner Komikers und Volkssängers Karl Valentin (1882 bis 1948) und seiner kongenialen Partnerin Liesl Karlstadt. Vor allem wegen seines skurrilen Humors ist Valentin bis heute weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt und beliebt.

Im Museum erwartet Sie eine beeindruckende Sammlung der künstlerischen Vielfalt Karl Valentins mit Ausstellungsstücken wie dem pelzbesetzten Winterzahnstocher oder dem Nagel in der Wand, an den Valentin seine Arbeit als Schreiner hängte, als er entschied Komiker zu werden. Ein Kino zeigt während den Öffnungszeiten die Filme von Karl Valentin und Liesl Karlstadt in voller Länge.

Im Jahr 1959, elf Jahre nach dem Tod Karl Valentins, richtete der Schriftsteller und Kunstmaler Hannes König, ein Weggefährte Karl Valentins, die Sammlung mit der Hilfe von freiwilligen Helfern im kriegszerstörten Südturm des Isartors ein. Damals hieß es noch Valentin-Musäum. Die Einladungskarte zur Eröffnung bestand – wie könnte es anders sein – aus einem vier Kilogramm schweren Ziegelstein, der an der Kasse vorgezeigt werden musste.

Das Museum ist seit damals in privater Hand geblieben. Nach der Sanierung des Isartors in den 1970er-Jahren konnte auch der Nordturm für die Ausstellung genutzt werden. Mit der Zeit erweiterte Hannes König die Sammlung um Werke von Liesl Karlstadt, weshalb das Museum seit 2001 Valentin-Karlstadt-Musäum heißt.

Tipp: Im gemütlichen Traditionscafé Turmstüberl im Südturm des Isartors gibt es weitere Kuriositäten zu sehen – und davon eine ganze Menge. Rein kommt allerdings nur, wer die 2,99 Euro (Kinder 1,99 Euro) Eintritt ins Musäum zahlt.

www.valentin-musaeum.de

 

 

Foto: Christian Kasper