Weihnachtskarten aus der Kollektion der Münchner Manufaktur Prantl

Weihnachtsgeschenke aus München

Krippen, Pralinen und Lebkuchenherzen

Wir stellen eine Auswahl an Adressen in München vor, bei denen es sich online sowie offline schön zu Weihnachten einkaufen lässt – vom Traditionskaufhaus bis zum Museumsshop. Und die Advents- und Weihnachtszeit ist auch eine gute Gelegenheit, Manufakturen und Handwerksbetriebe in und um München hochleben zu lassen. Denn nirgends findet man so einzigartige Weihnachtsgeschenke wie in diesen lokalen Werkstätten.

Weihnachtsgeschenke kaufen in München – eine Übersicht:

Münchner Manufakturen

Pralinen von Elly Seidl
- Weihnachtspost beim Prantl
- Lebkuchenherzen von Schifferl
- Weihnachtskrippen aus der Manufaktur

 

Besondere Geschäfte & Traditionshäuser

- Weihnachtsgeschenke bei Ludwig Beck
- Geschenke für Kinder im Kunst und Spiel
- Geschenke für Entdecker im Shop vom Deutschen Museum
- Delikatessen von Käfer
- Schmuck im Juwelier Fridrich
- Schönes für Zuhause bei Radspieler

 

Pralinen von Elly Seidl

Barbara Grathwohl war eine emanzipierte Frau: 1918 eröffnete die damals Mittdreißigerin trotz ihrer Ehe mit einem gut situierten Münchner ein eigenes Geschäft in der Maximilianstraße. Unter dem Namen Elly Seidl – nach ihrer Tochter und ihrem Mädchennamen – verkaufte sie zunächst Feinkost und Marmeladen, bald aber auch auf Nachfrage handgefertigte Pralinen, die bis heute die Spezialität der Confiserie sind.

Seit den 1970er-Jahren führt die Familie Rambold das Erbe fort und hat das Sortiment um Schokoladentafeln, Trinkschokolade und saisonale Spezialitäten erweitert. Besonders zur Adventszeit entstehen Figuren aus belgischer Kuvertüre sowie Schokoladenvarianten von Elisenlebkuchen, Florentinern und Baumkuchen. Aus rund 120 Sorten können Kunden online ihre eigene Pralinenbox zusammenstellen – sogar personalisierte Pralinen mit eigenem Foto sind möglich.

Die Pralinen tragen klangvolle Namen wie „Honey Moon“ mit Macadamia-Nougat und Honig oder „Copa Cabana“ mit Rum und Ananas-Zitronen-Paste; auch prominente Münchner wie Willy Bogner, Konstantin Wecker und Dieter Reiter haben ihre eigenen Sorten. Die Geschichte der Praline selbst reicht der Legende nach ins 19. Jahrhundert zurück, als der Schweizer Frédéric Neuhaus in Brüssel Schokolade nutzte, um Süßwaren zu verfeinern.

Insider-Tipp: Elly Seidl empfiehlt, ihre Pralinen langsam zu genießen und die Aromen bewusst zu studieren – schließlich steckt in jeder neuen Sorte fast ein halbes Jahr Entwicklungszeit, und eine wurde sogar nach Emma, der Tochter von Maximilian Rambold, benannt.
Wo zu finden? Elly Seidl, Maffeistraße 1 / Am Kosttor 2 / Tal 40
Auch toll: Götterspeise

Weihnachtspost beim Prantl

„Auf dem besagten Blatt aus des Herrn Prantl Papierhandlung [...] schrieb ich den Krull“, notierte Thomas Mann in seinem Tagebuch. Der Schriftsteller schätzte das Papier der Münchner Hofdruckerei und Galanteriewarenmanufaktur Prantl, auf dem viele seiner Werke entstanden. Das Familienunternehmen wurde 1797 von Franz Anton Prantl gegründet und ist heute eines der ältesten seiner Art weltweit.

Prantl spezialisierte sich auf edle Papierwaren, individuelle Drucksachen und besondere Papierveredelungen. Eine Spezialität war die Stahlstichprägung, mit der Graveure Wappen, Initialen und Monogramme für Könige, Adelige und prominente Persönlichkeiten fertigten. Auch heute steht Prantl für hochwertiges Papier und die besondere Kunst des Schreibens.

Im Münchner Store im Luitpoldblock gibt es heute neben feiner Papeterie auch Notizbücher, Schreibgeräte, Lederaccessoires und besondere Geschenkideen. Zur Weihnachtszeit wird die Auswahl um eine eigene Kollektion festlicher Karten erweitert – von klassischen Motiven bis zu bayerischen Weihnachtsbildern und individuell gestaltbaren Karten.

Insider-Tipp: Prantl setzt seit jeher auf Personalisierung. Heute kann man online eigene Designs, Fotos und Zeichnungen auf Briefpapier und Karten drucken und in der ikonischen roten Geschenkbox liefern lassen. Alternativ gibt es auch persönliche Geschäftsausstattungen „nach Maß“ aus der Satzabteilung von Prantl.
Wo zu finden? Prantl, Brienner Str. 11 sowie bei Ludwig Beck „Papeterie“, Marienplatz 11
Auch toll: Carta Pura

 

Lebkuchenherzen von Schifferl

Schon 1370 beglückte ein „Lebzelter“ – ein Lebkuchenbäcker die Stadt München mit würzigen Honigkuchen. Anders als in Nürnberg, wo man die Kuchen mit Mandeln und Zitronat dekorierte, stachen die Einheimischen das Gebäck mit Formen aus und verzierten es mit buntem Zuckerguss. Das Lebkuchenherz prägt bis heute das Bild der „Weltstadt mit Herz“.

Normalerweise baumelt es auf den großen und kleinen Münchner Volksfesten und Christkindlmärkten von vielen Buden. „Die Lait kommunizieren mit unsere Herzen“, sagt Michael Schifferl, der seit 1979 in seiner Bäckerei in Puchheim Lebkuchen backt und auch individuell beschriftet – mit Kosenamen, Handynummern und einmal einem Heiratsantrag. Die Schlagerband „Flippers“ ließ ihre Fans darauf wissen: „Du bist der Oscar meines Herzens“.

Die Märkte müssen nun ruhen, auf Lebkuchen verzichten muss aber niemand: Herzen, weihnachtliche Figuren von Elch bis Stern und geschlechtsneutrale Lebkuchenmännchen aus Honigkuchen bekommt man auch online bei Schifferl. Schon beschriftet und gestaltet. Oder als Rohling, „nackert“, um mit Zuckerguss seine eigene Botschaft zu verkünden und sich diese um den Hals oder an den Weihnachtsbaum zu hängen. Um der Oma von Herzen ein „Frohes Fest und gesundes neues Jahr“ zu wünschen, die Kollegin zu überraschen, dem besten Freund das Jugendwort des Jahres „lost“ mitzuteilen. Oder um einfach mal „Danke“ zu sagen.

Insider-Tipp: Lebkuchen schmecken mindestens zwei Jahre. Wohlgemerkt mindestens. Schon die alten Ägypter legten ihren Toten honiggesüßte Kuchen fürs Jenseits in die Grabkammern. Wir legen sie für unsere Lieben unter den Weihnachtsbaum.
Wo zu finden? Im Onlineshop von Lebkuchenherz München Schifferl
Auch toll: Lebkuchen Schmidt

Weihnachtskrippen aus der Manufaktur

Krippen gehören zu den ältesten Weihnachtstraditionen und stellten lange Zeit den Mittelpunkt des Festes dar, bevor der Weihnachtsbaum im 19. Jahrhundert populär wurde. Schon 1223 ließ der heilige Franz von Assisi im italienischen Greccio die Weihnachtsgeschichte mit Menschen und lebenden Tieren nachspielen – eine Tradition, die bis heute die Vorfreude auf Heiligabend prägt.

In einer Schreinerei in Herbertshausen bei München haben David Seifert und Thomas Babinsky ihre gemeinsame Leidenschaft für den Krippenbau entdeckt. Neben ihrer Arbeit mit heimischen Hölzern entstehen dort detailreiche orientalische und alpenländische Krippen, die die Geburt Christi kurzerhand von Bethlehem nach Bayern verlegen. Mit Mini-Leitern, Plumpsklos, Brotöfen und vielen weiteren Details erzählen die kleinen Szenerien ihre ganz eigene Geschichte.

Wer selbst eine Krippe bauen möchte, findet online detaillierte Anleitungen zu Bau, Bemalung, Beleuchtung und Gestaltung. Noch praktischer ist ein Krippenbaukurs der Ampertaler Krippenfreunde, der jedes Jahr von September bis November stattfindet. So wird aus der Weihnachtskrippe nicht nur Dekoration, sondern ein Stück selbst gemachte Tradition. Mehr Infos zu den Kursen gibt es unter www.ampertaler-krippenfreunde.de.

Insider-Tipp: Maria kniet oder steht rechts neben dem Jesuskind in der Futterkrippe, auf der Evangelienseite, von den Betrachtern aus also links. Josef steht auf der Epistelseite, also rechts. Ob im Stall oder nah am Geschehen steht der Esel auf Marias Seite, der Ochse bei Josef. Quelle: Die Bibel und „Das Pseudo-Matthäus-Evangelium“ (gibt es wirklich).
Wo zu finden? Weihnachtskrippen Manufaktur, Ligsalzstraße 46, 85241 Hebertshausen (Besuch nach vorheriger Terminvereinbarung) oder im Onlineshop
Auch toll: Sebastian Wesely e.K.

 

Weihnachtsgeschenke bei Ludwig Beck

Der Ludwig Beck am Rathauseck heißt nicht umsonst das „Kaufhaus der Sinne“. Auf sieben Etagen gibt es Schönes und Hochwertiges zu entdecken, Geschenke findet man für jeden Geschmack. Schon im Erdgeschoss wartet eine große Beauty-Abteilung, in der verschiedene Labels von Hermès bis Kiehl's eigene Counter haben. Von edlen Düften und Pflegeprodukten bis zu besonderen Geschenksets ist hier einiges dabei.

In den oberen Stockwerken wird Männer- und Damenmode geshoppt – ganz besonders stolz ist Beck auf seine Trachten. Ein weiteres Highlight ist die Musikabteilung, in der laut Angaben des Unternehmens etwa ein Prozent des Weltmarktanteils an klassischer Musik umgesetzt wird.

In der Adventszeit wird es im Kaufhaus besonders festlich: Der Weihnachtsmarkt im vierten Stock lädt zum Stöbern nach Weihnachtsschmuck, Weihnachtskarten und kleinen Geschenkideen ein. Wer lieber online sucht, findet dort auch luxuriöse Adventskalender, ausgesuchte Düfte und hochwertige Süßigkeiten. So lässt sich bei Ludwig Beck nicht nur das eine oder andere Geschenk finden, sondern auch wunderbar in Weihnachtsstimmung kommen.

Insider-Tipp: Nach dem Weihnachtsshopping lohnt sich ein Abstecher ins Monaco Café im vierten Stock. Bei einem „Monaco Kaffee“ lässt sich der Blick auf den Marienplatz genießen – und wer mag, kann auch den „Monaco Gin“ probieren.
Wo zu finden? Ludwig Beck, Marienplatz 11
Auch toll: Oberpollinger

Geschenke für Kinder im Kunst und Spiel

Eine echte Institution in Schwabing: Seit 1956 finden Kinder und Eltern im Kunst und Spiel hochwertiges Spielzeug, jede Menge Bastelbedarf und liebevoll ausgewählte Kinderbücher. Nachhaltigkeit gehört dabei von Anfang an zur Philosophie des Ladens. Die Einkäufe werden seit jeher in Papiertüten verpackt, auf Produkte mit hohem Plastikanteil wird weitgehend verzichtet.

Qualität und Langlebigkeit spielen ebenso eine große Rolle wie Regionalität: Kunst und Spiel wird von vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen aus Deutschland beliefert. Mit dem Einkauf unterstützt man hier also gleich doppelt den lokalen Handel. Das Sortiment ist groß und hält für jede Altersgruppe etwas bereit – von ökologischer Babykleidung und ersten Spielsachen über Bastelmaterial und kreative Beschäftigungen bis hin zu hochwertigem Holzspielzeug für größere Kinder.

Auch Kinderbücher und besondere Geschenkideen gehören zum Angebot. Wer sich lieber von zu Hause aus inspirieren lässt, kann einen Teil des Sortiments auch online entdecken und bestellen. Besonders schön: Viele der ausgewählten Produkte sind langlebig und regen zum kreativen Spielen und Selbermachen an – Geschenke also, an denen Kinder lange Freude haben.

Insider-Tipp: Beim Weihnachtsbummel lohnt sich ein genauer Blick auf die große Auswahl an Kunstpostkarten. Und wer mit Kindern unterwegs ist, kann ganz entspannt stöbern: In zwei Spielecken dürfen die Kleinen selbst ausprobieren und spielen, während die Großen nach dem passenden Geschenk suchen.
Wo zu finden? Kunst und Spiel, Leopoldstraße 48
Auch toll: Engel & Bengel

 

Geschenke für Entdecker im Shop vom Deutschen Museum

Der Shop im Deutschen Museum hat alles, was ein guter Museumsshop bieten muss: Er lässt seine Kund*innen begeistert zurück und zeigt ihnen viele tolle Dinge, von denen man bisher noch nicht einmal wusste, dass es sie gibt. Wer auf der Suche nach einem ausgefallenen Geschenk ist, wird hier sicherlich fündig – ob für die Kleinen oder die Großen.

Für Kinder gibt es unter anderem spannende Brettspiele, Experimentierkästen und Holzspielzeug zum Selberbauen, das ganz nebenbei Neugier und Tüftlergeist weckt. Erwachsene freuen sich über besondere Schreibwaren, etwa ein edles Kalligrafie-Set, ebenso wie über Designobjekte, Bücher oder praktische Dinge für den Alltag. Viele der Produkte greifen Themen aus Wissenschaft und Technik auf und machen sich damit auch als Geschenk für Menschen gut, die eigentlich schon alles haben.

In mittlerweile drei Filialen des Museumsshops findet man Schönes, Spannendes und Praktisches – und kann mit etwas Glück gleich sämtliche Geschenke für die Familie einkaufen. Wer lieber bequem von zu Hause aus stöbert, findet im Onlineshop ebenfalls eine große Auswahl. So lässt sich ein bisschen Entdeckergeist aus dem Museum auch mit nach Hause nehmen.

Insider-Tipp: Ein Geschenk, das lange Freude macht: Die Jahreskarte des Deutschen Museums kostet 50 Euro und ermöglicht 365 Tage lang Besuche im Deutschen Museum, im Verkehrszentrum und in der Flugwerft Schleißheim. Sie ist auch als Gutschein erhältlich.
Wo zu finden? Deutsches Museum Shop, Museumsinsel 1
Auch toll: Servus Heimat

 

Delikatessen von Käfer

Wer Delikatessen und Feinkost sucht, der ist in München beim Käfer genau richtig. Vor allem vor Weihnachten sind die Läden an der Prinzregentenstraße und in Schwabing gut besucht. Zum einen natürlich, um besondere Geschenke zu finden, zum anderen, um sich für Heiligabend und die Feiertage mit feinen Spezialitäten einzudecken. Von edlem Champagner und ausgewählten Weinen über hochwertige Öle und Gewürze bis hin zu süßen Köstlichkeiten reicht das Sortiment.

Wer sich bei der großen Auswahl nicht entscheiden kann, verschenkt einen der beliebten Präsentkörbe und überlässt die Zusammenstellung den Feinkost-Profis. Auch ein Gutschein ist eine schöne Idee: Damit lässt sich nicht nur bei Käfer einkaufen, sondern auch ein Besuch in einem der zahlreichen Restaurants mit Käfer-Gastronomie verschenken. Ein besonders charmantes Mitbringsel sind auch die Lebkuchenherzen, die man vor Ort sogar individuell beschriften lassen kann.

Und auch wer seine Weihnachtseinkäufe lieber entspannt von zu Hause aus erledigt, wird fündig: Im Onlineshop gibt es eine große Auswahl an Feinkost, Weinen und Geschenkideen. So lässt sich ein Stück Münchner Genusskultur ganz einfach unter den Weihnachtsbaum bringen – oder auf den festlich gedeckten Tisch.

Insider-Tipp: Ein Klassiker für die Adventszeit sind die Käfer-Adventskalender – von Tartufi und Dominosteinen bis zu feinem Tee oder Gewürzen ist für verschiedene Geschmäcker etwas dabei.
Wo zu finden? Käfer Feinkostladen, Prinzregentenstraße 73
Auch toll: Dallmayr

 

Schmuck im Juwelier Fridrich

Schon seit 150 Jahren kaufen Einheimische und Gäste ihren Schmuck beim Juwelier Fridrich. Den Laden zwischen Marienplatz und Sendlinger Tor kann man dabei kaum übersehen. Fridrich ist bis heute ein Familienunternehmen und gehört zu den ältesten Juwelierhäusern der Stadt. Wer auf der Suche nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk ist, findet hier eine große Auswahl an Schmuck und Uhren – von zeitlosen Klassikern bis zu besonderen Stücken, die lange Freude machen.

Im Laden selbst berät das erfahrene Team persönlich und kompetent, während in der hauseigenen Werkstatt Uhrmacher und Goldschmiede ihrer Arbeit nachgehen. Hier werden Schmuckstücke nicht nur verkauft, sondern auch gefertigt, repariert und aufgearbeitet. Besonders beliebt sind bei Fridrich Verlobungs- und Eheringe, ein weiterer Schwerpunkt liegt auf ausgesuchten Perlen. Aber auch wer einen Ring, eine Kette, ein Armband oder eine hochwertige Uhr als Geschenk sucht, kann sich hier in Ruhe umschauen und beraten lassen.

Wer vor Weihnachten lieber bequem von zu Hause aus stöbert, kann im Onlineshop durch das Sortiment an Schmuck und Uhren schauen. So lässt sich auch ohne Besuch in der Münchner Innenstadt ein ganz besonderes Geschenk finden – und wer es persönlich überreichen möchte, bekommt im Ladengeschäft natürlich auch eine festliche Verpackung dazu.

Insider-Tipp: Wer etwas wirklich Persönliches verschenken möchte, kann bei Fridrich ein individuelles Schmuckstück anfertigen lassen. Die hauseigenen Goldschmiede setzen eigene Wünsche und Ideen um – ein Geschenk, das es so garantiert kein zweites Mal gibt.
Wo zu finden? Juwelier Fridrich, Sendlinger Straße 15
Auch toll: Saskia Diez

 

Schönes für Zuhause bei Radspieler

In der wunderbaren Hackenstraße in der Altstadt findet sich ein weiteres Münchner Traditionsgeschäft: Der Radspieler bekam schon um die Jahrhundertwende für seine feinen und ausgefallenen Stoffe den Titel des königlich bayerischen Hoflieferanten verliehen. Und auch heute dreht sich hier vieles um hochwertige Textilien und schöne Dinge für ein stilvolles Zuhause.

Neben Stoffen und Textilien zum Anziehen gibt es eine große Auswahl für die eigenen vier Wände: Kissen, Vorhänge, Teppiche und Tischwäsche gehören ebenso zum Sortiment wie ausgewählte Wohnaccessoires. Gerade vor Weihnachten lohnt sich ein Besuch, denn hier findet man besondere Geschenke für Menschen, die Freude an schönen Materialien, zeitlosem Design und liebevollen Details haben. Ob eine edle Tischdecke, ein dekoratives Kissen oder ein kleines Accessoire – vieles lässt sich wunderbar verschenken und macht auch nach den Feiertagen noch Freude.

Der Laden in der Innenstadt ist allein schon wegen des historischen Gebäudes und des schönen Hinterhofs einen Besuch wert. Wer lieber online stöbert, findet auch im Onlineshop eine Auswahl der Produktpalette. So lässt sich bei Radspieler nicht nur das passende Weihnachtsgeschenk entdecken, sondern vielleicht auch gleich die eine oder andere Inspiration für die festliche Gestaltung des eigenen Zuhauses.

Insider-Tipp: Unbedingt einen Blick in den historischen Innenhof werfen. Er gehört zu den besonderen Ecken des Radspieler-Hauses und macht den Besuch in der Hackenstraße zu einem kleinen Weihnachtsspaziergang durch Münchens Geschichte.
Wo zu finden? Radspieler, Hackenstraße 7
Auch toll: Kustermann

 

 

Text: Pauline Krätzig & Anja Schauberger; Fotos: Christian Kasper, Elly Seidl, Prantl, Frank Stolle, Feinkost Käfer GmbH, Ludwig Beck, Volker Renner
Im Trachtengeschäft Gottseidank in München bindet eine Frau unserer Autorin im Dirndl trägt die Schürze.

Trachten kaufen

Von Vintage-Dirndln und Hirschlederhosen

Von Second Hand bis Traditionskaufhaus – wir haben uns einmal durch die Trachtenauswahl in München probiert.

Second Hand, lokales Label, Traditionskaufhaus und Ausleihservice – wir haben uns einmal durch die Trachtenauswahl in München probiert.

Ein Mann probiert einen braunen Trachtenschuh aus Leder an

Trachten-Accessoires

Von Haferlschuhen und Dirndltaschen

Wir haben Traditionsgeschäfte und junge Designateliers in München besucht, die uns ihre Trachten-Accessoires gezeigt haben.

Zu einer Tracht gehören nicht nur Dirndl und Lederhosen: Wir haben Traditionsgeschäfte und junge Designateliers in München besucht.

Pylonen am Gärtnerplatz in München.

Shopping

Rund um den Gärtnerplatz

Individualität wird im Gärtnerplatz- und Glockenbachviertel groß geschrieben. Ein Schaufensterbummel.

Individualität wird im Gärtnerplatz- und Glockenbachviertel groß geschrieben. Ein Schaufensterbummel.

Außenansicht des Valentino-Shops an der Maximilianstraße in München.

Luxus-Shopping

Edle Flagship-Stores und noble Marken

Ein Schaufenster-Bummel durch die exklusiven Shopping-Meilen der Stadt.

Weltweit nahezu einzigartig ist die Dichte an internationalen Luxuslabels in Kombination mit alteingesessenen Traditionshäusern.

Blick von der Fußgängerzone in München auf einen Turm der Frauenkirche.

Kaufhäuser in der Innenstadt

Shopping bei den Münchner Originalen

Wer Münchens traditionsreiche Kaufhäuser und Geschäfte kennenlernen möchte, startet seinen Einkaufsbummel am besten mitten in der Stadt.

Oberpollinger, Ludwig Beck, Hirmer oder Radspieler – wer Münchens traditionsreiche Kaufhäuser kennenlernen möchte, findet sie in der Altstadt in nächster Nähe zum Marienplatz.