Veranstaltungskalender

Februar: Fasching & Schmalzgebäck

München ist keine Faschingshochburg – und hat mit den Marktweibern auf dem Viktualienmarkt dennoch etwas weltweit Einzigartiges zu bieten. Wer im Februar bereits von Sommerurlaub und Sport im Freien träumt, bekommt auf der Reise- und Freizeitmesse „f.re.e“ beste Inspiration.

Coronavirus

Aufgrund des Coronavirus werden in München viele Veranstaltungen verschoben oder abgesagt. Bitte informieren Sie sich direkt auf den Webseiten der Veranstalter und Institutionen, ob Besuche möglich sind. Weitere Informationen zum Coronavirus und Ihrem Aufenthalt in München finden Sie hier. Die Tourist-Informationen am Hauptbahnhof und am Marienplatz sind bis auf Weiteres geschlossen.

Veranstaltungen im Februar 2021: Typisch München

 

Faschingsdienstag

Der Faschingsdienstag ist der Höhepunkt des Münchner Faschings: Auf dem Viktualienmarkt spricht der Oberbürgermeister, Prinzenpaar und Faschingsgarde verabschieden sich mit ihrem letzten Auftritten – und tausende Menschen freuen sich auf den Tanz der Marktweiber. Unterm Jahr verkaufen diese Frauen an ihren Ständen Obst und Gemüse, Fisch, Blumen, Gewürze oder frische Säfte. Jetzt wirbeln sie in knallbunten Kostümen über die Bühne, dass die Petticoat-Röcke und hohen Hüte nur so fliegen. Den Start macht jedes Jahr das Kultlied „Linie 8“, darauf folgen neu einstudierte Tänze. Ein einmaliges Erlebnis!

Faschingsdienstag, 16.02.2021, Viktualienmarkt

 

Top-Veranstaltungen im Januar 2021

 

Messe „f.re.e“

Auf der Messe „f.re.e“ geht’s von 24. bis 28.2.2021 gedanklich in den Urlaub, in die Berge, aufs Wasser und aufs Fahrrad. Die größte Reise- und Freizeitmesse in Bayern inspiriert in Sachen Camping, Kreuzfahrt, Gesundheit und Wellness, Wassersport sowie allem, was mit Outdoor zu tun hat. Vor Ort in der Messe München können Besucher an steilen Felswänden klettern, sich im Stand-up-Paddling versuchen und sogar einen Schnuppertauchkurs belegen.

Messe „f.re.e“, 24. bis 28.2.2021, Messe München

Was sonst noch im Februar in München passiert:

 

Ein Ausflug in die Berge: Skifahren rund um München

Ein Winter in München ohne Skifahren oder Snowboarden: unvorstellbar. Schließlich liegen die Berge direkt vor der Haustür. In etwa einer Stunde ist zum Beispiel das Brauneck bequem per Auto oder Zug erreichbar, das Skigebiet bei Lenggries bietet abwechslungsreiche Pisten und eine lange Talabfahrt, hat die besten Schneeverhältnisse allerdings im Hochwinter. Das Sudelfeld bei Bayrischzell ist Deutschlands größtes zusammenhängendes Skigebiet und gilt als besonders familienfreundlich; die Liftanlagen werden seit Jahren ausgebaut und modernisiert. Direkt bei Garmisch-Partenkirchen gibt es gleich zwei Gebiete: zum einen Garmisch mit Hausberg, Alpspitze, Kreuzeck und der legendären Kandahar-Abfahrt, zum anderen die Zugspitze, Deutschlands höchstes Skigebiet. Dort oben liegt sogar noch Schnee, wenn unten im Tal wieder die Biergärten öffnen – aber auch auf den Sonnenterrassen auf dem Zugspitzplatt lassen sich die ersten warmen Strahlen des jungen Jahres genießen.

Rodeln und Relaxen

Wem die Schlittenberge in den Münchner Parks zu klein sind, der kann es ja mal mit richtigen Bergen versuchen. Am besten mit dem Wallberg bei Rottach-Egern, einem 1722 Meter hohen Gipfel der bayerischen Voralpenkette. Von der Bergstation der Wallbergbahn schlängelt sich eine 6,5 Kilometer lange Naturrodelbahn gen Tal – die Abfahrt gehört damit zu den längsten und sportlichsten in ganz Deutschland. Bis zum Ziel legen die Rodler 825 Höhenmeter in rund 30 Minuten zurück. Schlitten können an der Wallbergbahn ausgeliehen werden. Der Rodelbetrieb findet bei ausreichend Schnee täglich statt, nachts wird die Strecke wieder frisch präpariert. Zur Entspannung geht es nach der Abfahrt wahlweise auf Bier und Brotzeit ins Herzogliche Braustüberl Tegernsee – oder in die Seesauna Tegernsee. Highlight jedes Saunabesuchs ist das Schwitzen im Saunaschiff „Irmingard“, einem 15 Tonnen schweren Dampfer aus dem Jahre 1925, auf dem früher Kapitäne ausgebildet wurden.

 

Kulinarische Tradition: Zeit für Schmalzgebäck

Schmalznudeln – in Bayern besser als Auszogne oder Kiachl bekannt – haben trotz ihres Namens wenig mit Pasta gemein. Auszogne sind ein traditionelles Gericht der alpenländischen Küche: Sie werden aus Hefeteig in Fett gebacken und mit Puderzucker bestreut, sind kreisrund, mit dickem Rand und extrem dünner Mitte. Der Name des Gebäcks spielt auf die traditionelle Zubereitungsweise an, als der Hefeteig noch mit der Hand und über dem Knie zu Ringen ausgezogen wurde. Auszogne findet man in vielen Konditoreien, unbestrittene Nummer Eins in Sachen Schmalzgebäck ist jedoch das Café Frischhut am Viktualienmarkt. In den Siebziger-und Achtzigerjahren schauten die Nachtschwärmer, kaum dass die Discos zugesperrt hatten, frühmorgens auf eine Schmalznudel und eine Tasse Kaffee vorbei. Heute gehören zu den treuesten Kunden die Standlbetreiber am Viktualienmarkt.

Video: einfach Winter

Einen ausführlichen Veranstaltungskalender finden Sie hier.

Mehr zum Thema: Zugereiste verraten, wo es in München wie zu Hause schmeckt. Hélène Badault aus Paris über begehrtes Gebäck, diskutierfreudige Restaurantbesitzer und Lammfleisch, das nach Sommer schmeckt: Bonjour München.

 

 

Text: München Tourismus; Foto: Christian Kasper, Frank Stolle; Video: Redline Enterprises

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