Veranstaltungskalender

Juli: Kocherlball & Feuerwerk

Im Juli verbringt man den Tag in München am besten nur draußen: Ganz früh morgens auf dem traditionellen Kocherlball, beim Klassik-Konzert am Odeonsplatz unter freiem Himmel und beim beliebten Sommernachtstraum-Feuerwerk im Olympiapark.

Coronavirus

Aufgrund des Coronavirus werden in München viele Veranstaltungen verschoben oder abgesagt. Bitte informieren Sie sich direkt auf den Webseiten der Veranstalter und Institutionen, ob Besuche möglich sind. Weitere Informationen zum Coronavirus und Ihrem Aufenthalt in München finden Sie hier. Die Tourist-Informationen am Hauptbahnhof und am Marienplatz sind bis auf Weiteres geschlossen.

Veranstaltungen im Juli 2020: Typisch München

 

Volkstanz „Kocherlball“

Mitten im Englischen Garten drehen sich hier morgens gegen sechs Uhr die Dirndl: Beim traditionellen Volkstanz „Kocherlball“ am Chinesischen Turm gehen gleichzeitig die Sonne und das Herz auf. Im 19. Jahrhundert trafen sich hier einfache Köchinnen, Laufburschen, Kindermädchen und Hausdiener vor der Arbeit zum Tanzen. Seit 1989 versammeln sich nun tausende Menschen, um miteinander bei Walzer, Polka, Zwiefachem und Münchner Française herumzuwirbeln – gerne auch in alten Uniformen und bürgerlicher Kleidung aus dem 19. Jahrhundert. Auch drumherum feiern die Leute im Biergarten und picknicken auf den Wiesen.

Kocherlball, 19.07.2020 von 6 bis 10 Uhr, Chinesischer Turm im Englischen Garten

 

Open Air „Sommernachtstraum“ mit Feuerwerk

Ein überwältigendes Lichtermeer können Besucher jeden Sommer im Olympiapark bestaunen. Dann taucht die Open-Air-Veranstaltung „Sommernachtstraum München“ den Himmel und die grünen Hügel in bunte Farben. Höhepunkt ist ein spektakuläres Feuerwerk. Dazu gibt’s den passenden Sound: Auf mehreren Bühnen treten Bands und Künstler auf.

Sommernachtstraum, 18.07.2020, Olympiapark

 

Konzert von „Haindling“

Ebenfalls im Olympiapark spielt am 10. Juli 2020 die bayerische Band „Haindling“ auf dem Tollwood Sommerfestival ihre Ohrwürmer „Paula“ und „Lang schon nimmer g‘sehn“.

Tollwood, 10.07.2020, Olympiapark

Top-Veranstaltungen im Juli 2020

 

Straßenfest zum CSD – Christopher Street Day

Jeden Juli wird es besonders farbenfroh im Glockenbachviertel. Hier und am Marienplatz feiern Heteros, Schwule und Lesben den „Christopher Street Day“ mit Parade und großem Straßenfest. Das Motto für den 11. und 12. Juli lautet: „Gegen Hass. Bunt, gemeinsam, stark!“

CSD München, 11./12.07.2020, Marienplatz und Glockenbachviertel

 

„Klassik am Odeonsplatz“

In wunderschöner Atmosphäre zwischen Hofgarten, Feldherrnhalle und Theatinerkirche erleben rund 16.000 Gäste beim  „Klassik am Odeonsplatz“ Musik auf höchstem Niveau. Bereits seit 20 Jahren begeistert das Klassikkonzert seine Besucher mit den besten Orchestern und weltberühmten Stars unter freiem Himmel.

Klassik am Odeonsplatz, 10./11.07.2020, Odeonsplatz

 

Veranstaltungen für Romantiker

 

Sommer-Open-Air von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“

Für Verliebte ist das Sommer-Open-Air von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ am Schloss Nymphenburg genau das richtige! Am 23. und 24. Juli sowie im August entführt die Komödie um zwei junge Liebespaare die Zuschauer in einen magischen Wald, in dem Elfen und Kobolde leben. Eine hinreißende Märchenwelt in ebenso faszinierender Kulisse!

Sommer-Open-Air, 23./24.07.2020 sowie 6./12./15.08.2020, Schloss Nymphenburg

Was sonst noch im Juli in München passiert:

 

Hollywood im Olympiapark – im Open-Air-Kino

Das schönste Sommerwetter draußen und gleichzeitig einen Film genießen – das scheint sich zu widersprechen. Außer, die Vorführung findet im Freien statt. In München gibt es mehrere Open-Air-Kinos: darunter das Frischluftkino des Eine-Welt-Hauses oder das Kino, Mond und Sterne im Westpark. Das bekannteste und beliebteste Freiluftkino der Stadt aber gastiert im Olympiapark: Das Kino am Olympiasee ist auch das einzige mit 3D-Filmen im Programm. Statt Kinosesseln warten Liegestühle; Pärchen machen es sich in Love Seats bequem, einer extrem breiten Strandliegen-Variante. Von hier aus hat man gemütlich die 4K-Leinwand und den See im Blick. Wer sich umdreht, kann zusätzlich die beeindruckende Architektur von Olympiahalle, Stadion und Schwimmhalle in Augenschein nehmen. Das Programm wechselt täglich, Karten und Infos gibt es im Netz. Reservierte Karten müssen bis 20 Uhr an der Abendkasse abgeholt werden, was sowieso zu empfehlen ist: Wer vor 20 Uhr da ist, bekommt an der Kino-Bar zwei Getränke zum Preis von einem. Für den Fall der Regenfälle steht sogar ein Schirm-Verleih parat. Film ab!

 

Ausflugstipp im Umland: Sommerrodeln am Blomberg

In Südbayern gibt es mehrere Sommerrodelbahnen, eine der bekanntesten ist die am Blomberg, dem Hausberg von Bad Tölz. Der Aufstieg zum Gipfel dauert rund eine Stunde und führt über gut ausgebaute Wege. Oben lockt das Blomberghaus mit Brotzeiten und einem Panoramablick über die nördlichen Kalkalpen. Alternativ kann ein Teil des Aufstiegs mit dem Sessellift überbrückt werden – die letzten Meter bis zum Gipfel muss man trotzdem zu Fuß zurücklegen. Hinunter ins Tal geht es am schnellsten über die Rodelbahn, die ein kleines Stück unterhalb der Mittelstation beginnt. Über 1300 Meter, 41 Schikanen und 17 Steilkurven schlängelt sie sich den Berg hinab. Falls nötig, wird mit einem Hebel in der Mitte des Rodels gebremst. Erreichbar ist der Blomberg entweder mit dem Auto (Am Blomberg 2, 83646 Wackersberg) oder den Buslinien 9612 und 9591 von Bad Tölz aus

Schlecken wie in Italien: Münchens Eisdielen

München wird gerne zur nördlichsten Stadt Italiens verklärt. Zu diesem Flair tragen auch die vielen italienischen Eisdielen mit ihrem selbstgemachten Gelato bei. Welche davon die beste ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Definitiv unter den Top Drei dürfte das Ballabeni in der Theresienstraße 46 rangieren. An heißen Sommertagen stehen die Menschen um den Block herum Schlange. In der Maxvorstadt und im Dreimühlenviertel macht das Del Fiore Furore, es gibt sogar Menschen, die behaupten, das Eis dort sei besser als in Italien. Wer sich nicht entscheiden kann, dem reicht Chef Stefano vielleicht einen Löffel zum Probieren. Kult ist der Sarcletti am Rotkreuzplatz – und alt: Schon vor 130 Jahren verkaufte Peter Paul Sarcletti hier seine erste Eiscreme. Mehr als 60 Sorten stehen heute zur Auswahl. Kein Italiener, aber eine Klasse für sich ist der Verrückte Eismacher. Matthias Münz tritt prinzipiell nur mit Zylinder auf und kreiert schon mal geschmacklich interessante Varianten wie Gyros- oder Weißbier-Eis. Sein Lokal hinter der Uni erinnert an „Alice im Wunderland“, die Zweigstelle im Glockenbachviertel (Holzstraße 24) an „Schneewittchen und die sieben Zwerge“.

 

Einen ausführlichen Veranstaltungskalender finden Sie hier.

 

 

Text: München Tourismus; Fotos: Christian Kasper, Sigi Müller

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